Noch kein Beschluss zur Zukunft der Klinik

Strukturkonzept soll am 21. Oktober vorgestellt werden

HANNOVER/BURGWEDEL (ti). „Krankenhaus vor dem Aus“. Diese Überschrift in der Tageszeitung dürfte am Freitagmorgen nicht nur viele Einwohner Burgwedels aufgeschreckt haben. Hintergrund ist offenbar eine vertrauliche Mitteilung aus dem Aufsichtsrat des Klinikums der Region Hannover (KRH).
Jeder in der Stadt weiß, dass es schon seit längerem zu einem Stillstand beim Umbau des Burgwedeler Krankenhaus gekommen ist. Mittlerweile herumgesprochen hat es sich auch, dass das KRH tief in den roten Zahlen steckt und dass sich das ändern muss. Die Zeit nach der Bestätigung des Regionspräsidenten in seinem Amt scheint nun dafür günstig zu sein.
Auf Anfrage der „Burgwedeler Nachrichten“ gibt es allerdings noch keinerlei Beschlüsse zur Zukunft des Klinikums Großburgwedel. „Ich will und kann dazu nichts sagen“, teilte Pressesprecher des KRH Bernhard Koch mit.
Natürlich gibt im Aufsichtsrat Überlegungen und vertrauliche Gespräche über Strukturveränderungen im Gesamtklinikum, zu dem die 13 Krankenhäuser der Region Hannover gehören. Wegen der Brisanz von eventuellen Folgen für die betroffenen Kommunen – sprich eventuelle Krankenhausschließungen - hat der Aufsichtsrat eine strikte Terminierung für die Veröffentlichung des künftigen Strukturkonzepts vorgesehen. Danach soll es zunächst am 16. Oktober eine offizielle Information für die Gremium des Klinikums geben. Für den 21. Oktober ist eine Pressekonferenz angekündigt.
Bevor es zu einer Entscheidung komme, müssen zunächst die Fachausschüsse der Regionsversammlung das Thema beraten. Deren Entscheidung könne erst im November bekanntgegeben werden, sagt Koch.