Neujahrsempfang bot gelungene Retrospektive des Dorfjubiläums

Kleinburgwedels Ortsbürgermeister Jürgen Schodder bedankte sich beim Neujahrsempfang des Ortsrates bei seinen Mitbürgerinnen und Mitbürgern für ihr Unterstützung. (Foto: Hans Hermann Schröder)

Organisationsteam hat fast alle gesteckten Festziele abgearbeitet

KLEINBURGWEDEL (hhs). Am vergangenen Sonntag hatte der Ortsrat Kleinburgwedel zu seinem Neujahrsempfang in den Schützenkrug eingeladen. Alle Besucher, die den großen Raum betraten, sahen auf den ersten Blick, was geplant war an diesem späten Vormittag: Zwei Leinwände waren vor den Stuhlreihen aufgestellt und zwei Projektoren: Fotos sollte es zu sehen geben, natürlich von dem Großereignis des vergangenen Jahres, dem 700. Dorfjubiläum.
Ortsbürgermeister Jürgen Schodder begrüßte seine Gäste auf humorvolle Weise: „Willkommen im Jahr 2011, willkommen in Kleinburgwedel im Jahr 701“, rief er in die Runde und erntete dafür starken Applaus. Die meisten zuvor gesteckten Ziele, die das Organisationsteam mit dem Dorfjubiläum erreichen wollte, habe man auch erreicht, freute er sich. Er zählte die Wesentlichen auf: „Die Entwicklung Kleinburgwedels zeigen, den Bekanntheitsgrad der Ortschaft nach innen und außen steigern, Anlässe schaffen, über die man spricht, die Identitätsstiftung möglichst aller motivieren, Kontakte pflegen, Vereine und Nachbarschaft stärken, das Ortsbild attraktiver gestalten und für Integration der vielen Neubürger sorgen“.
Schodder dankte den etwa 60 Sponsoren, ohne deren starkes Engagement dieses übers Jahr 2010 verteilte Großereignis nicht zu meistern gewesen wäre. „Wir alle haben damit für mehr als 14.000 zufriedene Besucher gesorgt“, freute sich der Ortsbürgermeister. Er dankte auch dem Bürgermeister der Stadt Burgwedel, dem Rat und der Verwaltung für ihre Unterstützung, die viele Wege schnell geebnet haben.
Eigentlich wollte Jürgen Schodder die Namen derer nicht nennen, die an vorderster Front für die Planung und die Durchführung des Ortsjubiläums gekämpft hatten, er tat es aber doch, und es folgte eine lange Liste von verdienten Mitbürgerinnen und Mitbürgern, Vereinen und Verbänden, die sich an dem Festreigen beteiligt hatten. Langweilig wurde es aber nicht, denn Schodder wusste dieses mit einer Menge kleiner netter Anekdoten auszuschmücken und damit höchst amüsant zu gestalten. In diesem Jahr stehe der Ortschaft Kleinburgwedel neben dem Schützenfest nur ein größeres Festereignis ins Haus: Die Freiwillige Feuerwehr Kleinburgwedel wird in diesem Jahr ihren 100. Geburtstag feiern am 24. September mit historischen Wettkämpfen und Vorführungen sowie einer Scheunenfete.
Zum Abschluss des offiziellen Teils stellte Jürgen Schodder eine CD mit allen Fotos vom Dorfjubiläum vor. Auf ihr finden sich nach Ereignissen unterteilt 2.000 Fotos aus dem vergangenen Jahr. Diese CD kostet 15 Euro und ist unter www.bildfix.de zu erhalten. Am Ende äußerte der Ortsbürgermeister noch einen Wunsch an die Gäste des Empfangs: „Wenn einer nun noch eine Urkunde hat oder findet für ein 750-jähriges Jubiläum in der nächsten Zeit, dann bitte nicht gleich“, sagte er unter großem Applaus und Gelächter der Besucher. Schließlich erhob sich Schodders Amtsvorgänger Hans-Jürgen Reupke und dankte Schodder für seinen Einsatz. „Ich denke, ich hätte es nicht so gut hingekriegt wie Du“, sagte er anerkennend, und sprach damit aus, was wohl viele empfunden haben an diesem Morgen. Dafür erntete auch Hans-Jürgen Reupke kräftigen Beifall. Dann wurden die Projektoren eingeschaltet und der Reigen der Foto-CD begann. Zunächst bleib es still im Saale, und je weiter die Show lief, desto mehr begann das Raunen in Erinnerungen, das sich bis zu fröhlichem Gelächter steigerte.