Neuer Ruheplatz im Ortskern

Begeistert von den neuen Holzbänken (v.l.): Heinz Schröder, Jörg Stolzenberg, Thomas Dörge, Hannelore Wolny, Ortsbürgermeister Friedhelm Stein und Joachim Lücke.

Drei massive Holzbänke laden zum Klönschnack

Engensen (bs). Die morschen Bänke unter den schattigen Bäumen auf dem städtischem Grundstück an der Ecke Ramlinger Straße/Alter Postweg sind jetzt durch drei neue massive Holzbänke aus Fuhrberger Eiche ersetzt worden. Innerhalb kürzester Zeit war der Beschluss des Ortsrates Engensen umgesetzt und mit 700 Euro aus dem Spendenkonto finanziert worden. Die neuen Sitzgelegenheiten sind nicht nur beliebter Rastplatz für Wanderer und Radfahrer, sondern dienen auch vielen Engenser Bürgern als Treffpunkt zum Klönschnack.
„15 Jahre haben die alten Bänke hier gestanden und waren nun so morsch, dass sich eine Reparatur nicht mehr lohnte“, erläuterte Ortsbürgermeister Friedhelm Stein. Glücklicherweise hatten sich zwei handwerklich geschickte Engenser, Jörg Stolzenberg und Thomas Dörge, der Aufgabe angenommen und zur Zufriedenheit aller gelöst. Vergangenen Samstag hieß es dann Probesitzen: „Perfekt“, so die einhellige Meinung der Ortsratsmitglieder.
Ein weiterer Tagesordnungspunkt der Engenser Ortsratssitzung war das Aufstellen einer Nisthilfe für Weißstörche. „Wir konnten in den vergangenen Jahren beobachten, dass Störche auf dem Dach der alten Kapelle rasteten“, erläuterte Ortsbürgermeister Friedhelm Stein. Aus diesem Grund habe er Kontakt mit dem Storchenbeauftragten Dr. Reinhard Löhmer aufgenommen, um ausloten zu lassen, ob die Rahmenbedingungen rund um die Ortschaft für ein Weißstorchenpaar interessant sind.
Durchweg positiv bewertete der Fachmann die erforderlichen Lebensbedingungen rund ums Dorf und stellte zwei präferierte Möglichkeit für eine Nisthilfe vor: entweder in Form eines Dachreiters auf einem privaten Gebäude oder eine Nisthilfe auf einem acht Meter hohen Stamm auf der kommunalen Streuobstwiese im Bereich Thönser Straße/Hannoverscher Weg.
Die Kosten für dieses Vorhaben belaufen sich auf rund 3000 Euro, für einen Dachreiter etwas weniger. Einen Teil davon kann der Ortsrat aus eigenen Mitteln bestreiten, der Restbetrag soll aus Spenden finanziert werden. Doch zuvor muss Burgwedels Umweltkoordinator Malte Schubert tätig werden und klären, ob die Kommune hierfür ihre Zustimmung erteilt.