Neuer Kühlwagen der Burgwedeler Tafel stellt Kühlkette sicher

Zur kleinen Feier für den neuen Kühlwagen waren Bürgermeister Dr. Hendrik Hoppenstedt (links) gekommen, die Vertreterin von Stiftunglife, Dörthe Höpfner, und Christian Petereit von Autohaus Hentschel und Gerd Duckstein, Vorsitzender der Burgwedeler Tafel. (Foto: Hans Hermann Schröder)

Burgwedeler Tafel braucht nun Tiefkühlschränke

GROSSBURGWEDEL (hhs). Der Donnerstag dieser Woche war ein ganz besonderer Tag für die Burgwedeler Tafel: Am Nachmittag wurde der neue Kühlwagen offiziell in Dienst gestellt. Und zu diesem Anlass hatte sich Besuch angesagt: Die Sponsoren, die den Erwerb des Fahrzeuges mit ihrer Unterstützung ermöglicht haben. Das waren zum einen Michael Koop und Thomas Wagner vom Lions Club Burgdorf Isernhagen und Wilfried Jakob und Peter Koch vom Lions Club Isernhagen Burgwedel, zum anderen Dörthe Höpfner von „Stiftunglife“ Celle. Die Vertreter der beiden Lions hatten einen symbolischen Scheck mit gebracht in Höhe von 10.000 Euro und Dörthe Höpfner einen in der gleichen Höhe.
„Stiftunglife“ ist einer der erfolgreichsten Sozial-Sponsoren in der Bundesrepublik. In die Schlagzeilen war die Stiftung gekommen, als sie vor einigen Jahren in kurzer Zeit 100 Kühlwagen für soziale Organisationen wie die örtlichen Tafeln bereitstellte. Inzwischen sind es mehr als 200 Fahrzeuge geworden, erläuterte Dörthe Höpfner nicht ganz ohne Stolz die Tätigkeit der Stiftung. man arbeite bei diesen Projekten wie hier in Großburgwedel sehr häufig mit den Lions Clubs vor Ort zusammen, eine Zusammenarbeit, die sich angesichts der Fahrzeugzahlen offensichtlich bewährt hat. Gerd Duckstein, der Vorsitzendes der Burgwedeler Tafel, war immer noch etwas überrascht, dass die Anschaffung des Fahrzeuges letzten Endes so zügig geschehen konnte: „Jeweils 10.000 Euro von den Lions und Stiftunglife und dazu noch knapp 10.000 Euro, die wir selbst an Spenden eingenommen hatten, haben uns diese Anschaffung ermöglicht“, sagte er im Gespräch mit dieser Zeitung und bedankte sich bei allen, die die Arbeit der Tafel in irgendeiner Weise unterstützt haben in den vergangenen beiden Jahren.
Bisher konnte die Burgwedeler Tafel nicht über ein eigenes Fahrzeug verfügen. Mitglieder und Privatleute und die Stadt Burgwedel stellten Fahrzeuge zur Verfügung. Ein Kühlwagen war aber nicht vorhanden. „Die Lebensmittelmärkte, von denen wir unsere Waren erhalten, legen großen Wert darauf, dass wir die Kühlkette bei allen empfindlichen Lebensmitteln von der Übernahme ab einhalten können. Das war bisher nur im Winter möglich. Nun kommt der Kühlwagen gerade zum richtigen Zeitpunkt“, freute sich Gerd Duckstein. „Wir werden keine Probleme mehr mit dem Transport von Milchprodukten haben und der Ford Transit ist auch sehr groß, so dass wir wohl kaum noch Privatfahrzeuge einsetzen müssen“. Um die Dimension des Einsatzes des Kühlwagens zu zeigen erläuterte Duckstein, dass die Burgwedeler Tafel inzwischen knapp 400 Mitbürgerinnen und Mitbürger einmal wöchentlich mit Lebensmittel versorge. „Mit diesem Kühlwagen hat sich unser größter Wunsch erfüllt“, freute er sich. „Jetzt sind kleinere Ziele an der Reihe. Zunächst einige Tiefkühlschränke. Tief gekühlte Waren können wir noch nicht annehmen, weil uns die Schränke fehlen“, bedauerte es der Vorsitzende. „Aber ich denke, auch dieses Problem werden wir lösen können“.