Netzwerken geht auch online

Björn Reschke, Vorsitzender der IWU, freut sich über die rege Teilnahme an der digitalen Videokonferenz. (Foto: privat)

Große Resonanz auf die erste digitale IWU-Connetion

Burgwedel (r/bs). Der Einladung zur ersten digitalen IWU-Connection folgten gut 20 Mitglieder unter dem Motto: Neues Jahr, Neue Chancen, Neue Aussichten! Als kleine Überraschung hatte der Vorstand allen Mitgliedern im Vorfeld eine Flasche Bier der Burgwedeler Brauerei zum virtuellen Anstoßen vor die Tür gestellt.
Der 1. Vorsitzende Björn Reschke begrüßte neben den Mitgliedern der IWU auch Bürgermeister Axel Düker und Anja Hansch, Wirtschaftsförderin der Stadt Burgwedel.
Anja Hansch informierte die Gewerbetreibenden über die Möglichkeiten und Voraussetzungen der Förderung in Corona-Zeiten - von der Corona-Soforthilfe über die seit Herbst zu beantragende Überbrückungshilfe II bis zur aktuell seit wenigen Tagen möglichen Überbrückungshilfe III.
Auch wurden Fördermöglichkeiten für die Digitalisierung der einzelnen Betriebe über die N-Bank diskutiert. Darüber hinaus berichtete Anja Hansch berichtete über die neuen Gewerbegebiete und Flächen in Raum Burgwedel, insbesondere in Kleinburgwedel.
Die Ausbildungsmesse ‚Startklar’, die jährlich in der IGS Burgwedel stattfindet, wurde aufgrund der Pandemie auch in diesem Frühjahr abgesagt. In ihrem letzter Punkt erläuterte Anja Hansch das Projekt „Hofladen-Route“, das in Burgwedel im Frühjahr diesen Jahres vorgestellt werden soll.
Björn Reschke informierte über aktuelle Themen der IWU, vor allem mit Blick auf die kürzlich vorgenommene Namensänderung. Dabei ist das Kürzel IWU geblieben - allerdings wurde die Interessengemeinschaft Wettmarer Unternehmen umgewandelt in Interessengemeinschaft der Wirtschaftsunternehmen in Burgwedel.
„Die IWU ist ein Unternehmernetzwerk für die ganze Kommune Burgwedel und alle Gewerbetreibenden sind herzlich zur Teilnahme eingeladen“, betont Reschke. Letztlich sei es ein Gewinn für alle, denn man treffe sich auf Augenhöhe, so der 1. Vorsitzende der IWU. Gerade viele Kleinunternehmer seien in der IWU aktiv.
Weiterhin engagiere sich die IWU für das von der Region Hannover ausgeschriebene Projekt der ‚Mitfahrbänke‘, fungiere als Unterstützer, Ideengeber und Multiplikator. „Dieses Mobilitätskonzept hat zum einen einen wirtschaftlichen Aspekt und soll die einzelnen Ortschaften besser verbinden. Zum anderen ist es auch ein sozial-gesellschaftliches Thema“, so Reschke.
Zusammen mit der Stadt Burgwedel, der Region und der IWU wurden bei einem Ortstermin verschiedene Standorte in allen sieben Ortschaften definiert. Eine Arbeitsgruppe der IWU hat parallel dazu Ideen zur Beschilderung und verschiedene Sicherheitsaspekte wie z.B. Registrierung der Fahrer und Mindestalter ausgearbeitet. Bürgermeister Axel Düker begrüßte eine solche zusätzliche Mobilitätsform für die Bürger in den Ortschaften Burgwedels.
Der Vorstand der IWU freute sich über die rege Teilnahme und da die Mitglieder mittlerweile mit den unterschiedlichen Möglichkeiten der Videoübertragung vertraut sind, wird bereits über eine Wiederholung der IWU-Connection in digitaler Form nachgedacht.