„Nehmt das Singen mit in Eure Häuser!“

„Ein Wunder ist geschehen“ singen die weißgekleideten Mädchen und Jungen voller Begeisterung. (Foto: Renate Tiffe)

Adventskonzert in der St. Marcus-Kirche in Wettmar

WETTMAR (ti). Außer dem Heilligen Abend gibt es in der St. Marcus-Kirche in Wettmar seit Jahren schon einen zweiten Abend, an dem die Kirche überfüllt ist: am dritten Sonntag im Advent, wenn zum Adventskonzert eingeladen wird. Das Programm wird von Andrea Matern gestaltet, Organistin an der Engelhardt- Orgel und Leiterin des Kirchenchores wie auch vom Chor der Grundschule Großburgwedel.
Mit dem Lied „Tochter Zion“ setzte der Kirchenchor einen Schlusspunkt unter die trubelige Kirchenbesetzung und leitete über in die adventliche Stimmung, deretwegen alle da sind. Der Posaunenchor unter Leitung von Rolf Lührs setzte Akzente mit einem Weihnachtslieder-Medley und den unvermeidlichen Jingle bells. Und dann hatten die Kinder ihren Auftritt mit der „Legende von den drei Räubern“, die im Angesicht des Christuskindes von ihrem schändlichen Tun ablassen. „Ein Wunder ist geschehen“ singen die weißgekleideten Mädchen und Jungen voller Begeisterung. Andrea Matern bleibt noch die Zeit und Kraft für eine Bach-Fuge an der Orgel bevor nach weiteren Chorgesängen ein ebenfalls gewichtiges Element dieser Adventskonzerte an der Reihe ist: das offene Singen nach den Wünschen der Kirchenbesucher. Ein Schild wird hochgehalten mit “O Tannenbaum“. Das Lied wird zuerst gesungen. Dann sind meistens die Kinder in den ersten Reihen mit ihren Vorschlägen vorn mit „Klingglöckchen“ und „Leise rieselt der Schnee“. Andrea Matern wünscht sich „Alle Jahre wieder“. Die Kinder regt sie an, die großformatigen Liederzettel mit nach Hause zu nehmen und dort weiter zu singen. Und dann kommt der große Schlusschor mit Chor, Bläsern und Gemeinde „Großer Gott wir loben dich“ - ein beindruckendes Bild vor dem Altarraum und ein großartiger Gesang, der nachwirkt. Dankbarer Beifall am Ende und Dank und Blumensträuße von Pastor Wilfried Karneboge für die Mitwirkenden. Den Kindern gibt er mit auf den Weg: „Bleibt dabei und tragt das Singen in Eure Häuser“.