Musik lag in der Luft beim Sommerfest der Pestalozzi-Stiftung

Das Drachenei in Sicherheit bringen wurde zum beliebten Spiel. Die Kinder mussten etwas Schlange stehen. (Foto: Hans Hermann Schröder)

Abwechslungsreicher Nachmittag rund um das Wichernhaus

GROSSBURGWEDEL (hhs). Am Samstag hatte die Pestalozzi-Stiftung zu ihrem alljährlichen Sommerfest eingeladen. Das ist schon ein Traditionstermin für alle Burgwedeler, denn es gibt eigentlich keine bessere Gelegenheit, diese Einrichtung kennen zu lernen. Man weiß insbesondere in Großburgwedel ziemlich gut, was sich alles hinter dem Namen „Pestalozzi-Stiftung“ verbirgt: Arbeit mit und für behinderte Menschen, eine Schule, Wohngruppen, Küche, Wäscherei, Werkstatt, mehrere Wohngruppen und vieles mehr und nicht zu vergessen ein besonderes Seminar, dass sich der speziellen Ausbildung der hier tätigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter widmet.
Alles kann man zum Sommerfest anschauen und kennenlernen, es gibt jede Menge Informationen zu jeder Facette der Pestalozzi-Stiftung, die in Burgwedel gern mit gewisser Hochachtung als grundsolider mittelständischer Betrieb bezeichnet wird. Ein Betrieb, der sich voll und ganz der Arbeit für und mit den schwachen Menschen unserer Gesellschaft gewidmet hat und diese in die Lage versetzen möchte, ein selbstbestimmtes Leben zu führen. Und so kommt das Motto „Chancen geben - Leben lernen“ nicht von ungefähr. Und das alles stellen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter seit vielen Jahren auf eindrucksvolle Weise im Verlauf des Sommerfestes dar, mit einem bunten Programm, Musik und Tanz, Spiel und Spaß und Speis' und Trank.
Der „Schauplatz“ des Sommerfestes ist eigentlich der mittlere Bereich der Pestalozzistraße in Großburgwedel, zwischen dem sogenannten Wichernhaus und der Scheune der Stiftung. Dabei handelt es sich um einen ausgesprochen idyllischen Bereich: Ein geschmackvolles architektonischen Gebäudeensemble, das trotz unterschiedlicher Entstehungszeiten insgesamt sehr harmonisch wirkt. Im Zentrum eine landschaftsgärtnerisch gestaltete Außenanlage mit alten hohen Laubbäumen, die auch bei Sonne oder Regen gleichermaßen Schutz bieten, ein kleines „Freilufttheater“ mit Bühne, Sportplätze und die Schule gleich nebenan. Alles wird ins Sommerfest einbezogen. Beim Entree in diesen Sommerfestbereich gab es die Möglichkeit, sich mittels Informationsmaterial über die Stiftung zu informieren oder aber an einer Führung durch die Pestalozzi-Schule und die Werkstatt teilzunehmen. Viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Pestalozzi-Stiftung standen bereit zu Gesprächen und luden zu den Führungen ein.