Moorfest mit Besucherrekord

Plätze gab es in der Verlosung: In der VIP-Lounge des Möbelhauses Höffner verfolgten die Besucher bei Speisen und Getränken das Bühnenprogramm in komfortablen Sesseln.

Tausende Gäste feiern „größtes Moorfest aller Zeiten“ im Herzen von Altwarmbüchen – Livemusik, vielfältige Gastronomie und Mitmach-Aktionen lockten Besucher von weit her

ALTWARMBÜCHEN (bgp). Das diesjährige Moorfest wurde eine Veranstaltung der Rekorde. Noch nie gab es so viele Live-Acts auf der beliebten Veranstaltung, auch die Zahl der Besucher war im Vergleich zu den Vorjahren noch angestiegen. Etliche Tausend Gäste zogen am vergangenen Wochenende durch das Altwarmbüchener Zentrum und genossen die vielfältige Mischung aus Musik, Kultur, Spiel und Spaß ebenso wie unterschiedliche Gastronomie-Angebote. Auf vielfachen Wunsch der Fangemeinde wurde das Moorfest erstmals auf drei Tage ausgedehnt. Am Freitagabend um 17.00 Uhr fiel der offizielle Startschuss für die dreitägige Riesensause mit zwei Live-Bands und anschließender Party mit DJ Hossa.

Passend zur Zahl der Moorfesttage gab es drei Bühnen, auf denen Bands und Einzelkünstler ein umfassendes Programm aus Musik, Komik und Zauberei präsentierten. Die örtlichen Vereine und Institutionen stellten ihre Arbeit vor und zogen das Publikum mit Verlosungsaktionen und Mitmach-Aktivitäten an. Spiel und Spaß für Kinder waren ein echter Renner auf der Festmeile. Für gute Stimmung sorgte das Rodeo Bullriding auf „Otti – dem Wiesnbullen“, der seine jungen Reiter rasch und wendig in das Luftpolster abwarf. Ein echtes Pony durfte auch nicht fehlen. Mit Begeisterung ließen sich die Kinder auf dem braven Reittier herumführen. Zur Belohnung gab es intensive Streicheleinheiten für Mensch und Tier.

„Der Freitag wurde sehr gut angenommen“, freute sich Ortsbürgermeister Philipp Neessen über den Erfolg des neuen Eröffnungstages. Seit drei Jahren ist er Schirmherr und seit sechs Jahren Mitorganisator des Moorfestes.
Ab 19.00 Uhr sei es so voll gewesen, wie in den Vorjahren traditionell am Samstag. Erstmals habe es auch Werbung für das Moorfest über die gängigen Social Media Kanäle gegeben. „Das kam bei den jungen Leuten sehr gut an und hat auch Besucher aus den umliegenden Kommunen Langenhagen, Wedemark und Gehrden angezogen“, so Neessen. Insgesamt sei das Programm dichter getaktet worden und noch mehr Angebote für Kinder aufgenommen worden. Außerdem habe sich ein Bungee-Trampolin gefunden, das kurzfristig aufgebaut wurde. Der einstmals „tote Raum“ mit dem Brunnen vor der Rathausbühne wurde mit einer VIP-Lounge des Sponsors Möbel Höffner aufgepeppt. Dort gab es Bewirtung mit Getränken und Speisen, ein Teil der begehrten Plätze wurde verlost.

Auf der Alpen-Tubing-Rodelbahn kannte der Spaß keine Grenzen. Das neue Angebot war ein echtes Highlight für Groß und Klein. Eine feuchtfröhliche Erfrischung gab es beim Aqua-Zorbing, ein Wasserlaufball, der dem Gleichgewichtssinn der vornehmlich jungen Gäste alles abverlangte.
Das Organisationsteam um Philipp Neessen und Kulturtresen-Urgestein Heiko Weichert war sichtlich zufrieden mit der überwältigenden Besucherzahl an allen drei Tagen. „Wir haben eine größere Reichweite erlangt, die vielfältige Gastronomie wurde durchweg positiv bewertet, Lob gab es auch für die zahlreichen Kinderangebote“, resümierte Neessen.