Mit Eishockey-Profis üben

Die IGS Burgwedel ist jetzt offiziell die Partnerschule der Hannover Indians. (Foto: privat)

Die IGS Burgwedel ist jetzt die Partnerschule der Hannover Indians

GROSSBURGWEDEL (r/lo). Es ist vollbracht: Am 12. Februar unterzeichneten Sven Neumann von den Hannover Indians und Dr. Marco Schinze-Gerber, Direktor der IGS Burgwedel, die Partnerschaftsurkunde zwischen dem Eishockey-Verein und der Schule. Mit dabei waren auch Stellvertreter der IGS Carlos Adamski sowie der Projektbeauftragte der IGS Oliver Kummer.
Den ersten Kontakt stellte dabei Indians Geschäftsführer Uwe Schlüter her. Er kam auf einer Veranstaltung mit dem Schulleiter der IGS Burgwedel ins Gespräch und machte ihm das Schulprojekt ein wenig schmackhaft. So nahm Schinze-Gerber per Mail Kontakt mit Neumann auf und es wurde umgehend ein Gesprächstermin vereinbart. Bei diesem Gespräch wurden den Verantwortlichen der IGS Burgwedel die Vorteile für ihre Schule deutlich und der Partnerschulvertrag unterschrieben, das Partnerschulschild sowie der Projektschal überreicht.
Die Schule und der Verein vereinbarten schon gemeinsame Aktionen, wie unter anderem den Besuch von Heimspielen durch die Schüler oder dem Besuch von Eishockey-Profis in der Schule. Auch über die Unterstützung der Indians im Bereich gesunde Ernährung und Suchtprävention wurde gesprochen. Kummer, selbst als Jugendlicher Eishockeyspieler und jetzt bei den Bissendorf Panthern als Spieler aktiv, freut sich schon auf das nächste Schuljahr. Er möchte einen Inline-Hockey-Kurs für IGS-Schüler anbieten und freut sich auf eine gemeinsame Stunde mit den Indians, bei dem die Schüler mit den Profis trainieren können.
Dr. Schinze-Gerber freut sich über die erste neue Partnerschaft nach seiner Amtsübernahme. „Wir unterrichten Kinder, keine Fächer. Partnerschaften mit Vereinen und Firmen sind für eine zukunftsweisende Schule unerlässlich“, sagt der Direktor. Und er ergänzt, dass weitere Kooperationen gerade im Aufbau sind. Unterricht sei nicht an einen Klassenraum gebunden, allein durch das umfangreiche Exkursionskonzept der Schule seien viele außerschulische Lernorte bereits fester Bestandteil des Programms.