Ministerpräsident machte auf Sommertour Station in Burgwedel

Ungezwungen ging es zu, als Bürgermeister Dr. Hendrik Hoppenstedt Ministerpräsident David McAllister bat, sich ins Goldene Buch der Stadt einzutragen. (Foto: Hans Hermann Schröder)

David McAllister trug sich ins Goldene Buch ein

GROSSBURGWEDEL/WETTMAR (hhs). Nun weiß es der Burgwedeler Bürgermeister, die Mitglieder des Verwaltungsausschuss und die örtliche Presse: Ministerpräsident David McAllister ist Frühaufsteher. Der jugendlich wirkende Landesvater Niedersachsen kam am Montagmorgen mit einer knappen halben Stunde Verspätung im Rathaus in Großburgwedel an: „Ein Stau wegen einer Baustelle auf der A 27“, entschuldigte er sich. Um 6.55 Uhr sei er im heimischen Bederkesa abgefahren, sagte er.
Bürgermeister Dr. Hendrik Hoppenstedt begrüßte den hohen Gast herzlich. Man duzt sich, weil man sich kennt, gut sogar, daran ließen beide keinen Zweifel. Der Ministerpräsident ist schließlich auch Landesvorsitzender der CDU, und so ist es nur natürlich, dass er in den wesentlichen politischen Fragen häufig mit den Bezirksvorsitzenden, und damit auch mit Hoppenstedt kommuniziert. Der Bürgermeister stellte zunächst das Programm für diesen Besuch vor: Zunächst möge sich der Ministerpräsident in das Goldene Buch der Stadt Burgwedel eintragen, und dann habe er sich überlegt, dass David McAllister bei seinen Besuchen in den Kommunen im Lande eigentlich schon ausreichend neue Kitas, Schulen und Rathäuser gesehen habe. Deswegen habe er gemeinsam mit dem Heimatverein einen Besuch der Bockwindmühle in Wettmar vereinbart, mit Führung durch das schmucke Bauwerk und Vorführung ihrer Technik.
Der Ministerpräsident sagte, er mache hier Station in Burgwedel im Rahmen des zweiten Teils seiner Sommertour. Er wisse über die Vorzüge der Stadt, immerhin habe sein Vorgänger und jetziger Bundespräsident Burgwedel nicht grundlos zum Wohnsitz gewählt. Dann ging es ans Signieren des Goldenen Buches, es folgte noch eine kurze Vorstellung der Kommune durch den Bürgermeister an der Karte, und schon ging es hinüber nach Wettmar, wo schon knapp 300 Interessierte auf den Ministerpräsidenten warteten.