Millionenvertrag unterzeichnet

Ein weiterer Meilenstein für das derzeit größte Bauprojekt in Burgwedel: Bürgermeister Axel Düker (l.) und Hendrik Rieger von der SEHW Architektur GmbH unterzeichnen den Generalplanervertrag für das Gymnasium Großburgwedel. (Foto: Bettina Garms-Polatschek)

18 Millionen für Planung, Sanierung und Umbau des Altbestandes am Gymnasium

Von Bettina Garms-Polatschek

GROSSBURGWEDEL. Das größte Bauvorhaben seit Jahrzehnten nimmt in der Stadt Burgwedel Formen an. Am Mittwoch unterzeichneten die Vertragspartner Bürgermeister Axel Düker und Hendrik Rieger vom Berliner Architektenbüro SEHW den Generalplanervertrag für die Umbau- und Sanierungsmaßnahmen des Gymnasiums Großburgwedel.
Der Neubauabschnitt mit Gebäude und Sporthallen des Gymnasiums wird in einem getrennten Verfahren durch ein anderes Unternehmen erfolgen. „Die Leistungsbeschreibung dazu ist bereits rausgegangen“, sagt Kämmerer Christian Möhring. Das Bewerbungsverfahren für in Frage kommende Unternehmen laufe zurzeit. Erste Entwürfe der Bieter lägen voraussichtlich Ende März vor, so der Finanzexperte der Stadt.
Für den Projektteil der Sanierungs- und Umbaumaßnahmen am Gymnasium wurde in einer europaweiten Ausschreibung ein Generalplaner gesucht. Das Team der SEHW Architektur GmbH habe letzten Endes den Zuschlag erhalten, erklärte Möhring. Insgesamt 35 Millionen Euro investiert die Stadt Burgwedel in den Neu- und Umbau des Gymnasiums, der sich in verschiedene Abschnitte gliedert.
Der Abriss der Sporthallen am Gymnasium soll voraussichtlich noch im vierten Quartal des Jahres 2019 erfolgen.
„Das machen wir vom Wetter abhängig“, erklärte der Stadtkämmerer. Danach erfolgt der Neubau des Traktes für die Sekundarstufe eins und die Sporthallen. Der Start für die 12 Millionen Euro umfassenden Neubauarbeiten ist für Anfang 2020 geplant. Welches Unternehmen den Auftrag erhält, klärt sich noch in diesem Jahr bis spätestens nach den Sommerferien. Die Pläne werden dann schon fertig sein und der Bau kann relativ schnell beginnen.
Im Anschluss kommen die Sanierungsexperten ins Spiel. Bereits jetzt sind sie im Schulgebäude unterwegs, um sich ein genaues Bild zu machen. 18 Millionen Euro wird dieser Abschnitt kosten. Hendrik Rieger, einer der beiden Geschäftsführer von SEHW, ist sicher, das dieses Budget für die Sanierung reichen wird. Ein Sicherheitspuffer für Risiken, die im Laufe der Sanierungsarbeiten auftreten könnten, sei vorhanden. Für den Bau der neuen Sporthalle habe die Stadt Burgwedel sich auch um Fördergelder beworben, doch die Aussichten auf zusätzliches Geld seien angesichts der starken Nachfrage nahezu aussichtslos, teilte Christian Möhring mit.
Im Sommer 2024 soll der gesamte Schulbau fertig sein, eventuell auch die dazugehörigen Außenanlagen. Diese sind mit rund fünf Millionen Euro veranschlagt. Spannend bleibt es für die Beteiligten bis dahin allemal. Die Belastung für Lehrpersonal und Schüler soll möglichst gering gehalten werden.
Einige Engpässe müssten aber auch die Vereine durch den vorübergehenden Wegfall der Sporthallen des Gymnasiums hinnehmen. Die Sanierung der benachbarten Vierfeld-Sporthalle am Schulzentrum werde aber erst nach dem Neubau der Dreifeld-Sporthalle am Gymnasium erfolgen, betonte Axel Düker ausdrücklich.