Mehr Kinderbetreuungsplätze

Nach dem Umzug der Jugendpflege sollen in der Wiesenstraße 45 neue Kindergartenplätze und 15 Krippenplätze eingerichtet werden. Die bisherigen Betreuungsplätze bleiben erhalten.

Rat beschließt 440.000 Euro Investitionen für Angebotserweiterung der Kita Wiesenstraße

GROSSBURGWEDEL (bgp). Der Stadtrat hat in seiner letzten Sitzung des Jahres den Beschluss gefasst, das Kinderbetreuungsangebot in der Kindertagesstätte Wiesenstraße massiv auszubauen. Die Verwaltung ist auf Grund der steigenden Nachfrage und der Bevölkerungsentwicklung in den einzelnen Ortsteilen darum gebeten worden, Vorschläge für die Ausweitung des bestehenden Angebotes zu machen. Insbesondere die Betreuung von Kindern unter 3 Jahren sollte dabei berücksichtigt werden. 440.000 Euro werden dafür in den Haushalt eingestellt.

Zurzeit befindet sich im Obergeschoss des Jugendzentrums Wiesenstraße eine Krippe mit 25 Plätzen, die Jugendpflege nutzt die Räume im Untergeschoss. Würde diese in die Räume der ehemaligen Albert-Schweitzer-Schule umziehen, stünde das gesamte Gebäude in der Wiesenstraße für die Kinderbetreuung zur Verfügung. Die Stadt könnte dann eine neue Kindergartengruppe mit 25 und eine weitere mit 20 Kindern unterbringen. Außerdem könnte eine neue Krippengruppe mit 15 Plätzen eingerichtet werden. Die bisherigen 25 Krippenplätze blieben erhalten: „Die insgesamt 45 neuen Kindergartenplätze würden den Krippenkindern bei Vollendung des 3. Lebensjahres einen direkten Wechsel in den Kindergartenbereich ermöglichen“, heißt es in der Sitzungsvorlage.

Diese Maßnahmen sollen Entlastung im Hinblick auf die steigende Nachfrage bieten. Dafür wurden erforderliche Umbaumaßnahmen für das Gebäude in der Wiesenstraße geplant, die nach einer Schätzung 440.000 Euro kosten würden. Die Stadt rechnet mit Investitionszuschüssen von rund 336.000 Euro. Die Planung für die nötige Umgestaltung des Außengeländes ist noch nicht abgeschlossen.

Neben der Anzahl der Kindergarten- und Krippenplätze will die Stadt auch die Betreuungszeiten erweitern. Als Ergänzung zu den bisherigen Betreuungszeiten sollen dann die „Randzeiten“ von 6.00 Uhr bis 7.30 Uhr und von 17.00 Uhr bis 20.00 Uhr angeboten werden, um damit auch Arbeitszeiten von Eltern zu berücksichtigen, die beispielsweise in Pflegeberufen tätig sind.