Märchenhaftes Ambiente für „Schneeweißchen und Rosenrot“

Die Märchenerzählerin Annemete von Vogel umrahmt von den symbolträchtigen weißen und roten Rosenbäumchen, links Elisabeth Schwanda, Leiterin des Ensembles „Seraphim Consort“. (Foto: Birgit Schröder)

Kunst und Kultur für Kinder im Großburgwedeler Amtshof

GROSSBURGWEDEL (bs). In ein wahres „Rosenmeer“ hatte sich die Bühne des Amtshofes zu der musikalischen Märchenstunde „Schneeweißchen und Rosenrot“ verwandelt. Eingeladen hatte zu diesem ganz besonderen Ereignis die Initiative Kunst und Kultur für Kinder in Burgwedel.
Sie sei sehr dankbar für die Unterstützung, die sie von allen Seiten erfahre, eröffnete Regina Gresbrand, Initiatoren von Kunst und Kultur für Kinder, die leider nur mäßig besuchte Veranstaltung. Nur dank der zahlreichen Sponsoren könne allen Burgwedeler Kindern ein kostenloser Zugang zu Musik, Kunst und Kultur ermöglicht werden.
Welch wunderbare Dinge dabei entstehen, konnten die Besucher während der Märchenstunde auf der Leinwand bestaunen. Der Wahlpflichtkurs Kunst der 9./10. Klasse der Hauptschule Burgwedel hatte sich unter der Leitung von Irene Beschoten den Bühnenbildern gewidmet. Elf an der Zahl, eines farbenprächtiger als das andere, die jeweils mit dem Fortgang der Erzählung eingeblendet wurden: „Der halberfrorene Bär an der Tür“, „der Zwerg, dessen Bart im Baum eingeklemmt ist“ und natürlich das Happy End „Schneeweißchens Hochzeit mit dem Königssohn“.
Ebenso beeindruckend das Zusammenspiel der Märchenerzählerin Annemete von Vogel mit den Flötenensembles „Ensemble Windkraft“ und „Seraphim Consort“, letzteres unter der Leitung von Elisabeth Schwanda. Die harmonische Wechselbeziehung der Musik, die von dem Australier Lance Eccles speziell für Blockflöten komponiert wurde, mit der lebhaften Erzählung des bekannten Grimmschen Märchens zog die kleinen ebenso wie die großen Zuschauer in ihren Bann.