„Licht ist enorm wichtig“

Fahrradkontrolle im Morgengrauen: Polizeihauptkommissar Uwe Bollbach (l.) und Kontaktbeamtin Antje Schneider gewähren noch eine Frist für die Reparatur der defekten Beleuchtung. (Foto: Bettina Garms-Polatschek)

Polizei kontrollierte die Fahrräder von Schülerinnen und Schülern

GROSSBURGWEDEL (bgp). Die Burgwedeler Kontaktbeamtin Antje Schneider und ihre Polizeikollegen schüttelten so manches Mal den Kopf, als sie an der Hannoverschen Straße die Beleuchtung an den Fahrrädern von rund 120 Kindern und Jugendlichen auf dem Schulweg kontrollierten.
„Manche haben funktionierendes Licht, machen es aber gar nicht an“, monierte die Polizeioberkommissarin bei der Kontrolle. Sie und das dreiköpfige Team von der Polizeiinspektion Burgdorf mit Uwe Bollbach, Björn Harm und Stefanie Eckler setzen jedoch eher auf Erklärungen als auf Bestrafung. Sie machen den Kindern und Jugendlichen klar, dass es nicht nur darauf ankommt, selbst etwas auf dem Weg zu sehen, sondern vor allem gesehen zu werden.
Geduldig aber mit Nachdruck wurden sie auf die Folgen ihres Fahrens ohne Licht hingewiesen: „Das kann böse ausgehen“. Viel Lob gab es für diejenigen, die schon von weitem sichtbar mit ordnungsgemäß angeschaltetem Licht und einem Helm auf dem Kopf vorbeiradelten.
Diejenigen, bei denen es etwas zu reklamieren gab, zeigten sich meist einsichtig und räumten ein, schon länger eine kaputte Beleuchtung zu haben oder die Batterieleuchte in der morgendlichen Hektik im Rucksack zwar mitgenommen, aber nicht am Fahrrad angebracht zu haben. Etwa zehn Prozent der kontrollierten Fahrräder hatten eine defekte oder fehlende Beleuchtung.
„Bei den jüngeren Kindern sind die Eltern mit dafür verantwortlich, dass die Fahrräder in verkehrstüchtigem Zustand sind“, hielt Antje Schneider fest. Zwanzig Euro werden fällig, wenn die Räder nicht binnen zehn Tagen in Ordnung gebracht werden.