„LCB“ feiert 20. Geburtstag

Als erstes Ziel ging es ins Kyffhäusergebirge mit seinem faszinierendem Wahrzeichen, dem Kyffhäuser-Denkmal. (Foto: Laufclub)
BURGWEDEL (r/bs). Am 21. Juni 1999 wurde der Laufclub Burgwedel von 22 aktiven Läufern aus der Taufe gehoben. Heute - 20 Jahre später – ist der Verein auf 165 Mitglieder angewachsen.
Aus dem ursprünglich reinen Laufclub wurde ein Verein, der zwischenzeitlich neben dem Laufen auch andere Outdoorsportarten, wie Walking und Nordic Walking, Rennrad- und Tourenradfahren anbietet. Ein Jugend-Lauftreff und eine wöchentliche Gymnastikstunde sind ebenfalls seit einigen Jahren im Angebot.
Besonders hervorzuheben ist, dass bei allen Sportarten keine Vereinsmitgliedschaft erforderlich ist. Jeder kann kommen und einfach mitmachen. Da keinerlei Kosten für Übungsleiter und Sportanlagen entstehen, beläuft sich der Mitgliedsbeitrag im Jahr aber auch lediglich auf 13 Euro. Die Mitgliedschaft in einem eingetragenen Verein hat allerdings den Vorteil, dass man an Meisterschaften teilnehmen kann.
Dieses zwanglose Vereinsleben ermöglicht es jedem, seinen Lieblingssport nur zur Gesunderhaltung oder auch mit sportlichem Ehrgeiz auszuüben. Über die Grenzen Burgwedels bekannt ist der LCB-Volkslauf, der sich zwischenzeitlich zu einem Renner entwickelt hat und von Jahr zu Jahr mit steigenden Starterzahlen aufwarten kann.
Hierbei legt der Verein einen besonderen Schwerpunkt auf die Förderung der sportlichen Aktivitäten von Kindern und Jugendlichen. Diese Gruppen können ohne Startgeld an den Läufen teilnehmen.
Nicht zu kurz kommen auch Aktivitäten wie Wanderungen zum Grünkohlessen, Miniradtouren zum Spargelessen und andere gemeinsame Unternehmungen.
Auch der 20. Geburtstag wurde von den Vereinsmitgliedern und deren Angehörigen und Freunden gebührend gefeiert. Das Organisationskomitee unter Leitung von Dieter Ausburg und dem Ehrenvorsitzenden Dr. Uwe Hoffmeister organisierte einen Ausflug mit dem Bus nach Thüringen, um dort verschiedene Sehenswürdigkeiten zu besichtigen.
Als erstes ging es ins Kyffhäusergebirge mit seinem faszinierendem Wahrzeichen, dem Kyffhäuser-Denkmal. Einen guten Rundumblick zum Kyffhäuser, bis in den Harz und den Thüringer Wald hatten alle diejenigen, die die 247 Stufen bis in die Kuppel des Turms hinaufstiegen. Im Burghof wurde dann ein deftiges Mittagsessen eingenommen. So konnten die Teilnehmer gestärkt die nächsten Etappen des Ausflugs in Angriff nehmen.
Es ging nach Bad Frankenhausen zum Panorama Museum – der Sixtina des Nordens. Zum Gedenken an den Deutschen Bauernkrieg und den Bauernführer Thomas Müntzer ist dort ein monumentales Panoramabild zu besichtigen.
Letzte Etappe des Ausflugs bei herrlichen sommerlichen Temperaturen war dann das Europa-Rosarium in Sangerhausen mit der größten Rosensammlung der Welt. Ein wundervoller Tag, der allen in bester Erinnerung bleiben wird, neigte sich dem Ende entgegen und es ging wieder nach Hause Richtung Großburgwedel.