Lärmbelästigung in der Nacht

Anlieger in Burgwedel und Isernhagen betroffen

BURGWEDEL/ISERNHAGEN (r/bs). Die DB Netz AG weist darauf hin, dass es im Bereich der Strecke Celle–Hannover aufgrund von Arbeiten im Gleisbereich und den in diesem Zusammenhang notwendigen Sicherungsmaßnahmen zu Beeinträchtigungen durch Lärm im Nachtzeitraum kommen.
Die Arbeiten finden in der Zeit vom 6. August bis zum 4. September statt. In dieser Zeit kann es von montags bis freitags von ungefähr 0.00 Uhr bis 5.00 Uhr zu Beeinträchtigungen durch Lärm kommen. Zu den Zielen des Bahnprojektes Hamburg/Bremen–Hannover gehört unter anderem eine Steigerung der Streckenkapazität, um den prognostizierten Anstieg des Verkehrs auf der Schiene aufnehmen zu können.
Bei den Arbeiten kommen unter anderem folgende Geräte zum Einsatz: Bohrhammer, hydraulisches Ziehgerät, Bohr-Sondierraupe sowie die sogenannte Rottenwarnanlage, d.h. automatische akustische Warnsysteme (ATWS) zur umfassenden und rechtzeitigen Warnung für arbeitende Personen im Gleisbereich.
Es werden alle nach dem Stand der Technik zur Verfügung stehenden Möglichkeiten ausgeschöpft, um Beeinträchtigungen so gering wie möglich zu halten. Trotzdem lässt sich Lärm nicht gänzlich ausschließen. Sämtliche eingesetzte Geräte genügen den allgemeinen Anforderungen nach dem Bundesimmissionsschutzgesetz. Ebenso sind alle Arbeiten bei den zuständigen Behörden angemeldet und genehmigt.
Des Weiteren soll eine Verkürzung der Fahrtzeit zwischen Hamburg und Hannover erreicht werden. Um zu dieser Fahrzeitverkürzung beizutragen, ist unter anderem eine Erhöhung der Geschwindigkeit auf der Strecke zwischen Hannover und Celle in Planung. Hierzu sind nun zunächst unter anderem Baugrunduntersuchungen notwendig, die Aufschluss über die Beschaffenheit und Tragfähigkeit des Baugrundes liefern sollen.
Die im Umbaubereich arbeitenden Personen müssen vor Fahrten von Zügen rechtzeitig und umfassend gewarnt werden. Daher müssen die Arbeiten unter gelegentlichem Einsatz von akustischen Warneinrichtungen durchgeführt werden, die von den Unfallkassen ausdrücklich gefordert werden. Die Deutsche Bahn bittet um Verständnis für die mit den Arbeiten verbundenen Unannehmlichkeiten.
Anwohner werden durch Pressemitteilungen und persönliche Postwurfsendungen über die anstehenden Baugrunduntersuchungen informiert. Informationen zu diesen Arbeiten sowie allgemeine Informationen zum Bahnprojekt finden sich auf unserer Internetseite www.hamburg-bremen-hannover.de. Bei Fragen steht Projektleiter Herr Müller telefonisch unter der 0511/286-49128 oder alternativ Teilprojektleiter Herr Neumann unter der 0511/286-49536 zur Verfügung.