Kunst in Bewegung zog 1500 Besucher an

Gerhard Konheisner (l.) von der Fotogruppe der Seniorenbegegnungsstätte erklärt den Gästen, wie man mit einem umgedrehten Teller Wasser, einer Stahlkugel und gefiltertem Taschenlampenlicht ein beeindruckendes Foto zaubern kann. (Foto: Bettina Garms-Polatschek)

13 neue Künstler und ein langer Samstag - 21 Ausstellungsorte mit vielfältigen Stilrichtungen

GROSSBURGWEDEL (bgp). „Das diesjährige Kunstwochenende war ein voller Erfolg“, resümierte Karlheinz Schridde vom Organisationsteam der Interessengemeinschaft Großburgwedeler Kaufleute (IGK). Sonnenschein und sommerliche Temperaturen hätten vor allem am Sonntag zu diesem Besucheransturm bei den insgesamt 45 Künstlern von „Kunst in Bewegung“ geführt, so Schridde.
Die Burgwedeler und zahlreiche Gäste von außerhalb genossen die zwei Tage, um Kunst nicht nur anzuschauen, sondern sich auch viele Anregungen für die eigene Kreativität zu holen. Im Ortskern, aber auch in Bahnhofsnähe lockten 21 Ausstellungsorte die Besucher zu Malerei, Grafik ebenso wie Goldschmiedearbeiten, Skulpturen und Fotografie. In der Seniorenbegegnungsstätte (SBS) präsentierten zwei neue Gruppen ihre Arbeiten. Die Kindermalgruppe der „Malschule Rula Grunwald“ hatte ein Gemeinschaftsprojekt vorgestellt, glänzte aber auch mit Einzelarbeiten. Die Fotogruppe der SBS zeigte digitale Aufnahmen, die scheinbar alltägliche Dinge in überraschender Perspektive gekonnt in Szene setzten. Der angehende Kommunikationsdesigner Philipp Sloot (20) präsentierte in der elterlichen Garage großformatige Porträts und kleinere Arbeiten in kräftigen Farben.
Dort wie auch an allen anderen Ausstellungsorten kamen die Besucher meist zu Fuß oder mit dem Fahrrad, um die Kombination aus anregender Kunst und schönem Wetter zu genießen. Das Organisationsteam war jedenfalls zufrieden mit der Resonanz, gerade im Hinblick auf zahlreiche Besucher, die von auswärts nach Großburgwedel kamen. „Somit ist und bleibt ‘Kunst in Bewegung‘ ein herausragender positiver Imagefaktor für die Stadt Burgwedel“ betonte Schridde.