„KuKi“ beendet ein erfolgreiches Jahr mit der Ehrung der „Comic-Zeichner“

Karoline Engel und Carla von Frieling präsentierten stolz ihren gemeinschaftlich erarbeiteten Siegerbeitrag zum Thema „Die Entführung aus dem Serail“. (Foto: Hans Hermann Schröder)
 
Imke Vosberg hat sich als Preis für eine limitierte Kopie eines Kunstwerks entschieden, Matthis Vosberg nahm lieber den Prinz-Eisenherz-Comic. (Foto: Hans Hermann Schröder)

„Ein gutes Bild sagt mehr als 1.000 Worte und Eure Bilder sind ein starker Anfang“

GROSSBURGWEL (hhs). Kunst und Kultur für Kinder hat sich in den vergangenen Jahren einen ganz besonderen Namen gemacht. Die unter dieser Bezeichnung zusammen gefassten Veranstaltungen mit dem Ziel, allen Kindern einen Einstieg in viele Bereiche des künstlerischen Schaffens zu ermöglichen, ohne soziale Benachteiligung, finanziert sich ausschließlich über Sponsoren.
KuKi gilt bei diesen als absolut verlässlicher Partner: Was an Spenden dort hinein fließt, kommt auch zu 100% bei den Kindern an. Und verlässlich ist KuKi auch gegenüber seinen jungen Teilnehmern. So fand am Donnerstag vergangener Woche, gewissermaßen als Abschluss dieses wieder überaus erfolgreichen KuKi Jahres die Preisverteilung für den ausgeschriebenen Comic Wettbewerb statt. Und das war schon eine ganz besondere Veranstaltung in der Galerie Hohmann in Großburgwedel: Dort gab es außergewöhnlich gute Beiträge der jungen Comic-Zeichner zwischen acht und 16 Jahren zu bewundern, und Preise, die man im jugendlichen Alter nicht alle Tage gewinnen kann.
Der Comic-Wettbewerb war unter dem Titel „Die Entführung aus dem Serail - Ein Comicstrip in neun Bildern“ ausgeschrieben worden und fairer Weise für die Altersgruppen bis zehn und von elf bis 16 Jahren ausgeschrieben worden. Regina Gresbrand, die Schöpferin und Organisatorin von KuKi, und Galerist Markus Hohmann sowie der Acrylmaler William O'Connell, diese drei hatten auch die Jury zur Auswahl der Preisträger gebildet, begrüßten die Gewinnerinnen und Gewinner in der Galerie Hohmann und waren des Lobes voll über die Arbeitsergebnisse der kleinen Künstler. „Was wir hier sehen, zeigt schon große Klasse“, freute sich Markus Hohmann, der sich selbst als großer Comic Fan outete.
Er habe früher immer den neuen Prinz-Eisenherz-Comics entgegen gefiebert und sie gesammelt, erinnerte er sich. Er hob bei allen Beiträgen die Ideenvielfalt hervor, und den Witz und den Humor, den die Nachwuchskünstler in ihren Comics bewiesen hatten. Die Auswahl sei keine leichte Sache gewesen, fuhr Regina Gresbrand fort, alle Teilnehmer hätten eine Menge Fleiß und Talent bewiesen. Auf Nachfrage erinnerte sich Karoline Engel, dass sie und ihre Freundin Carla von Frieling etwa zwölf Stunden zum Zeichnen benötigt habe. Jede Arbeit habe ihren ganz eigenen Stil, so Markus Hohmanns Urteil, und dann ging er über zur Preisverteilung.
In der Gruppe der bis zu zehn Jahre alten Künstler haben die achtjährige Imke Vosberg und der zehnjährige Matthis Vosberg gewonnen. Bei den bis zu 16 Jahre alten Nachwuchszeichnern waren es Carla von Frieling und Karoline Engel in einer Gemeinschaftsarbeit und Vinzent Gaede, der an diesem Nachmittag nicht anwesend sein konnte.
Und die Preise, die sich die Gewinnerinnen und Gewinner aussuchen konnten, waren schon etwas Besonderes: Drei limitiere Kopien von Werken namhafter Künstler, daneben ein neu aufgelegter Band der Prinz-Eisenherz-Comics und ein aktuelles Guinness Buch der Rekorde. Wen wundert es bei dem Talent und Einfühlungsvermögen, das die jungen Künstler in ihren Werken bewiesen hatten, das Buch der Rekorde wollte keiner haben. William O'Connell brachte es zum Abschluss auf den Punkt: „Ein gutes Bild sagt mehr als 1.000 Worte. Eure Bilder sind ein starker Anfang, denn Zeichnen ist die Grundlage für jede Art von Malerei“, gab er den Gewinnern mit auf den Weg.