Kostenlose Masken verteilt

Aktion auf dem Großburgwedeler Wochenmarkt (v.l.n.r.): Dr. Walter Heitmann, Pastorin Bodil Reller und Jürgen Veth.

Aktion der Kirchengemeinden mit Unterstützung der General-Wöhler-Stiftung und der Burgwedeler Bürgerstiftung

GROSSBURGWEDEL (bs).  Auf großes Interesse stießen am Donnerstag früh die selbstgenähten Behelfsmasken, die kostenlos auf dem Wochenmarkt in Großburgwedel erhältlich waren. Der Aufruf der hiesigen Kirchengemeinden Behelfsmundnasenschutz zu nähen, war auf ein enormes Echo gestoßen.
„Die ehrenamtlichen Näherinnen und Näher waren unglaublich fleißig“, freut sich Pastorin Bodil Reller von der St. Petri-Gemeinde. Weit über 500 Masken wurden bislang gefertigt. Knapp 300 sind bereits an die Diakonie und Kirchengemeinden verteilt worden.
„Jetzt sind wir dazu verpflichtet auf dem Markt und beim Einkaufen einen Mundschutz zu tragen, das konnten wir nicht ahnen, als wir zu dieser Nähaktion aufgerufen haben”, so Bodil Reller. Umso mehr freute sie sich, dass nun zum Wochenmarkt an einem Stand vor der Bücherei rund 200 Masken kostenlos an die Bürgerinnen und Bürger ausgegeben werden konnten.
Mit dabei auch Jürgen Veth von der General-Wöhler-Stiftung und Dr. Walter Heitmann von der Burgwedeler Bürgerstiftung, die das Projekt von Beginn an unterstützt haben. Erst zögerlich, aber dann mit großer Freude, nahmen die Wochenmarktbesucher das Angebot an. Obwohl die Abgabe kostenlos war, wanderte auch der ein oder andere Euro in das aufgestellte Spendensparschein.
  Neu dabei waren Baryalai Khamosh und Susanne Kümper, die beide als Designer arbeiten und einen besonderen BMNS entwickelt haben und diesen ebenfalls kostenfrei abgaben. „Wir möchten aber auch dazu ermuntern, diesen anderen Schnitt für Masken auszuprobieren und haben deshalb ein kleines Tutorial mit einer Schritt-für-Schritt-Anleitung vorbereitet, dass dann auf der Homepage der Kirchengemeinde aufzurufen ist", erklärt Susanne Kümper.
"Wahrscheinlich werden wir ja den ganzen Sommer über mit diesen selbstgenähten Masken das Haus verlassen, da probieren wir gerne einen neuen Schnitt aus“, fügten Veth und Heitmann lachend hinzu. „Unser Dank gilt allen Näherinnen und Nähern sowie allen Spendern von Material", betonte Pastorin Bodil Reller.