Kösterweg wird Einbahnstraße

Die Mitglieder des Wettmarer Ortsrates begutachten die Parksituation am Dorfplatz.

Sicherheit der Grundschüler steht an erster Stelle

Wettmar (bs). Vor ihrer jüngsten öffentlichen Sitzung traf sich einige Mitglieder des Ortsrates Wettmar zu einer Rundtour durch die Ortschaft. Im Blick dabei die kritischen Punkte in der Ortschaft sowie der ein oder andere Bürgerwunsch, der an die Kommunalpolitiker herangetragen wurde.
Erstes Ziel die Kreuzung Thönser Straße/Glockenberg/An der Kirche. „Wer aus Thönse kommend hier nach links Richtung Kirche abbiegt, hat keinen Einblick in die Straße „Glockenberg“, erläutert Ortsbürgermeister Erwin Fette (SPD). „Eine bis in die Mitte der Kreuzung durchgezogene Linie würde das Problem lösen“, so der praktische Lösungsvorschlag des stellvertretenden Bürgermeisters Michael Kranz (CDU), dem sich alle anschlossen.
Mehr Diskussion erforderte hingegen die Begutachtung der Parksituation rund um den Dorfplatz und die ins Auge gefasste Umwidmung des Kösterweges zur Einbahnstraße. Die dauergeparkten Anhänger und LKW längs des Meitzer Weges und der Bruchstraße sind seit langem ein Ärgernis im Dorf.
Hier könnte mit Schrägparkplätzen mehr Parkraum geschaffen werden, darüber hinaus sollen LKW aus diesem Bereich komplett verbannt und eine Höchstparkdauer von vier Stunden eingerichtet werden.
Die Überlegung, den Kösterweg sicherer zu gestalten, stand bereits bei der Sanierung des Ortskernes durch die Region fest.
Schließlich handelt es sich um den Hauptweg zur Grundschule für alle Kinder aus dem nordwestlichen Bereich der Ortschaft. Beidseitig geparkte Fahrzeuge, Autos, Paketdienste, Fahrradfahrer und Fußgänger teilen sich die schmale Straße. Um den Schulweg für die Kinder sicherer zu gestalten, soll der Kösterweg künftig nur noch Richtung Hauptstraße befahren werden dürfen.
Mit dem Ziel, auch den Anforderungen der Feuerwehr gerecht zu werden, soll das Parken dann nur noch auf der Ostseite der Straße erlaubt werden.