Kleinburgwedeler Weihnachtsmarkt war in diesem Jahr sehr gut besucht

Der Weihnachtsmarkt in Kleinburgwedel auf dem Parkplatz des Seniorenheims Lindenriek hat sich in seiner bisherigen Form bewährt und wird gut von der Bevölkerung angenommen. (Foto: Hans Hermann Schröder)

Heiße Getränke waren bei den Besuchern sehr stark nachgefragt

KLEINBURGWEDEL (hhs). Wenn man wie in Kleinburgwedel seinen Weihnachtsmarkt am dritten Adventswochenende veranstaltet, dann muss man auch mit einem „traditionellen“ Wetter rechnen. Die Kleinburgwedeler Weihnachtsmarkt-Organisatoren hatten in diesem Jahr wirklich Glück: Gemessen an den Witterungsbedingungen des Vorjahres herrschte diesmal gewissermaßen Kaiserwetter auf dem Gelände des Seniorenpflegeheims Lindenriek. Es war zwar herbstlich kühl bei knapp zehn Grad, aber es blieb weitgehend trocken. Der Wind erreichte auch nicht die vorausgesagte Orkanstärke, die Graupelschauer blieben aus und die Marktbuden standen im Schutz der hohen Gebäude.
Das waren natürlich hervorragende Rahmenbedingungen, die den veranstaltenden Vereinen an beiden Markttagen volles Haus bescherten. An beiden Tagen strömten zahlreiche Besucher auf den Weihnachtsmarktplatz. Am Konzept des Weihnachtsmarkts hatten die Kleinburgwedeler nichts verändert, denn das hatte sich in den vergangenen Jahren bewährt. Besonders auffallend sind hier die hübsch weihnachtlich-bunt dekorierten Buden.
Es gab alles, was man zum Wohlfühlen an frischer adventlicher Luft benötigt: Kaffee und Kuchen und noch so manche Leckerei in Konrad's Café, Bratwürstchen von der Freiwilligen Feuerwehr, Stockbrot, am offenen Feuer gebacken für die kleinen Besucher. Man wundert sich bei dieser doch sehr einfachen Backware immer wieder darüber, mit welchen Heißhunger große wie kleine Stockbrotbäcker dieses Backwerk verschlingen.
Die Damen und Herren des TSV Kleinburgwedel hatten sich wieder der Getränkeversorgung ihrer Marktgäste angenommen, und da gab es für jeden Geschmack etwas: Glühbier, die einzigartige Kleinburgwedeler Mischung aus Bier, Kirsch- und Apfelsaft. Im Verein mit dem Aroma des leckeren Glühweins verbreitete sich eine Duftwolke, die Appetit machte auf den ein oder anderen Becher.
Daneben die Marktbuden, die sich den süßen Leckereien verschrieben hatten und die gesamte Palette von heißen Waffeln bis Lebkuchen, gebackenen Mandeln und Krapfen anboten. Auch die Liebhaber der netten kleinen selbst gebastelten weihnachtlichen Dinge kamen nicht zu kurz.
Der Förderverein für die Grundschule Kleinburgwedel betreute das Kettenkarussell, es handelte sich um das beliebte Thönser Exemplar. Hier konnten die Kinder für 50 Cent ihre Runden drehen. Betreut wurde das Gerät von den Grundschülern selbst. Der Erlös soll mit zur Finanzierung zweier Fußballtore auf dem Grundschulgelände dienen.
Auch Robert Rieckenberg war wieder mit seinen Weihnachtsbäumen vor Ort, allesamt schön gewachsene Tannen, und frisch geschlagen. Die Qualität der Bäume muss sich inzwischen herum gesprochen haben, denn auch viele Mitbürgerinnen und Mitbürger aus den anderen Ortschaften Burgwedels fuhren an beiden Markttagen mit einer „Rieckenberg-Tanne“ auf dem Fahrzeugdach heim.