Kleinburgwedel wird größer

Im Spätsommer oder Herbst sollen die Flächen des neuen Kleinburgwedeler Baugebietes „Im Lohfelde West“ an der Großburgwedeler Straße (K118) vermarktet werden. (Foto: Bettina Garms-Polatschek)

Bebauungsplan „Im Lohfelde West“ wird Ende Juni öffentlich ausgelegt

KLEINBURGWEDEL (bgp). Kleinburgwedeler und solche, die es werden wollen, können sich freuen: Trotz der Corona-Krise geht es weiter mit der Bauentwicklung in der Ortschaft. Der städtische Bau-, Planungs- und Umweltausschuss tagte am Dienstag und machte den Weg frei für den „geänderten Entwurf des Bebauungsplanes Nr. 156 ‘Im Lohfelde West‘ in der Ortschaft Kleinburgwedel.“ Wenn der Verwaltungsausschuss zustimmt, wird der Plan samt Begründung Ende Juni öffentlich ausgelegt.
Wo zurzeit noch Ackerflächen bewirtschaftet werden, soll Kleinburgwedel am Ortsrand westlich der Straße „Neues Land“ entlang der Großburgwedeler Straße (K118) auf 5,05 ha baulich weiter entwickelt werden. Der Bebauungsplan sieht Wohngebiete mit Einfamilien- und Doppelhäusern ebenso wie Mehrfamilien-, Reihen- oder Kettenhäuser vor.
Die Wohngebiete sollen im Südwesten und Südosten von öffentlichen Grünflächen eingefasst werden. Die Zufahrt erfolgt über die Straße Neues Land im Süden und die nördlich gelegene Gartenstraße. „Das wird ein attraktives und vielseitiges Baugebiet“, freut sich Jürgen Schodder, Vorsitzender des städtischen Bauausschusses und Kleinburgwedeler Ortsbürgermeister.
Die Corona-Krise habe zwar einiges verlangsamt, sagt Schodder, doch er sei optimistisch: „Wir wollen das alles so zügig wie möglich abwickeln, damit wir auch die Interessen der potenziellen Käufer verwirklichen können“. Die Erschließung des Baugebietes „Pöttcherteich“ in Großburgwedel sei nun schon eine Weile her, die Nachfrage in punkto Bauland in Burgwedel jedoch ungebrochen, betont er.
Der Leiter des städtischen Bauamtes, Oliver Götze, sagt: „Wir sind gut dabei, Ziel ist eine Vermarktung der Flächen im Spätsommer oder Herbst“. Damit sei für Interessenten mit Nachwuchs die Beantragung von Baukindergeld beim Bund noch möglich. Durch die frühzeitige Beteiligung der Träger öffentlicher Belange seien die Verzögerungen trotz der allgemeinen Lage nur gering.
Schon im Juli soll der Boden des Areals aufgegraben und untersucht werden, um zügig den Vorgaben des Niedersächsischen Denkmalschutzgesetzes gerecht zu werden. Ein Großteil der Belange sei jedoch bereits abgearbeitet, die Erschließung sei in Planung und das gesamte Verfahren „nur leicht hinterher“, so Götze.