Kleinburgwedel: Feiern zum 700-jährigen Jubiläum gehen in die nächste Runde

Mit humorvoll gestalteten Plakaten macht die Ortschaft Kleinburgwedel Lust auf ihre 700-Jahr-Feiern. (Foto: Hans Hermann Schröder)

Ortsbürgermeister Schodder zieht erfolgreiche Zwischenbilanz

KLEINBURGWEDEL (hhs). Wer es immer noch nicht gemerkt hat: Die Ortschaft Kleinburgwedel feiert in diesem Jahr ihr 700. Ortsjubiläum. Wie in dieser Zeitung berichtet, ist es ein reiner Zufall, dass dieses beeindruckende Jubiläum schon in diesem Jahr stattfindet, in gebührendem Rahmen und mit großem Aufwand. 700 Jahre wollen und sollen gefeiert werden in dem Ortsteil der Stadt Burgwedel, der von sich nicht zu Unrecht sagt, hier sei der Zusammenhalt der Menschen besonders hoch und hier habe man auch eine gute Portion Humor in die Wiege gelegt bekommen. Gerade diesen letzten Gedanken wird man nicht mehr von der Hand weisen können, wenn man jetzt, etwa zur Halbzeit des Festjahres, durch die Ortschaft fährt: Überall finden sich groß dimensionierte Plakate, die alle Facetten des Lebens in der Ortschaft auf wirklich humorvolle Art angehen.
Da findet sich zum Beispiel das Portrait zweier prachtvoller Pferde, „Zwei von vielen zufriedenen Einwohnern“ ist es überschrieben, oder ein beinahe surrealistisch anmutendes Motiv mit einem Schweißer bei der Arbeit „Goldenes Handwerk mitten in Kleinburgwedel – Hier leben wir, hier arbeiten wir, hier feiern wir - Feiert alle mit“ und einige andere mehr. Ortsbürgermeister Jürgen Schodder kündigte im Verlauf der letzten Ortsratssitzung an, das weitere Plakate in den kommenden Wochen folgen werden. Im Übrigen zog Schodder zum bisherigen Verlauf der Jubiläumsfeierlichkeiten eine durchweg positive Bilanz: Alle Feiern seien ausgesprochen gut besucht gewesen. Es habe sich als vollkommen richtig erwiesen, diese Veranstaltungen mit ganz unterschiedlichen Inhalten anzubieten. So sei zum Beispiel der Vortrag zur Geschichte der Ortschaft im Zuge des Neujahrsempfangs ein großer Erfolg gewesen, aber auch der Abend mit den Anekdoten, der Vortrag über Post, Bahn und Landwirtschaft sowie die Dorfrallye und auch das Jubiläumskonzert des Feuerwehrmusikzuges. Besonders erfreute es den Ortsbürgermeister, dass ein Großteil der Besucher dieser Veranstaltungen aus den anderen Ortsteilen den Weg dorthin gefunden hätten.
In den kommenden Tagen werde Kleinburgwedel noch mit Spruchbändern geschmückt, eine Roteiche habe Robert Rieckenberg für das Jubiläum gespendet und die sei schon auf dem Dorfplatz gepflanzt und gedeihe dort prächtig. Nächster Termin, den sich alle Interessierten unbedingt notieren sollten, ist Freitag, der 11. Juni: Um 13.00 Uhr wird eine Exkursion zum Thema „Der Landwirt als Energiewirt“ angeboten. Darauf folgen am Sonntag, 20. Juni um 18.00 Uhr die Mittsommernachtskirche im Haus der Kirche und am Freitag, 25. Juni um 19.00 Uhr der Vortrag „Post, Bahn und Landwirtschaft“, ebenfalls im Haus der Kirche.
Nach den großen Ferien, am Sonntag, dem 22. August, steht ein weiterer Höhepunkt in Kleinburgwedel an: die Kleinburgwedeler Marktmeile, das große Straßenfest für die ganze Familie ab 11.00 Uhr. 50 Stände seien schon angekündigt worden, erklärte Jürgen Schodder vor dem Ortsrat, einige weitere würden sich sicherlich noch anmelden.