Klein aber fein: St. Paulus hatte zum Adventsbasar geladen

An Besuchern kein Mangel in St. Paulus: Es gab eine Menge an handgearbeiteten sinnvollen Dingen zu bestaunen. (Foto: Hans Hermann Schröder)

Tolle Angebote, Kaffee, Kuchen und Gespräche

GROSSBURGWEDEL (hhs). Am Samstag vergangener Woche hatte die katholische Kirchengemeinde St. Paulus in Großburgwedel zu ihrem Adventsbasar eingeladen. Dieser findet immer im Gemeindehaus statt, im Grundsatz eine gute Entscheidung, denn damit ist sichergestellt, dass die Anbieter nicht die Lust verlieren, die Besucher sich dort lange aufhalten und auch der spätherbstliche Gesprächsbedarf zu kurz kommt. Niemand muss schließlich frieren beim Basar in St. Paulus.
Den größten Teil der Angebote machten, wie auch in den Vorjahren, die adventlichen Dekorationen aus: Hier gab es handgearbeitete Gestecke, mit ebenso selbst gefertigte Kerzen, Tafelsets jeder Art, besonders hervorzuheben hier die mit Herbstlaub verzierten, zum Teil mit mazerierten Blattrippen, eine alte Kunst, beinahe vergessen, die jedes Blatt zum filigranen Kunstwerk werden lassen.
Die Jugendgruppen der Kirchengemeinde hatten am Backofen gestanden und jede Menge leckerer Kekse gebacken, es gab so sinnvolle Handarbeiten wie Topflappen und Küchenschürzen, manche auch für den Herrn der Schöpfung, wenn er sich an den heimischen Herd wagt. Und natürlich wurden auch Arbeiten aus den Partnergemeinden in Uganda und Brasilien mit gutem Erfolg angeboten. Hier stachen wie immer die farbenfrohen Taschen der Ugandahilfe ins Auge.
Kaffee und Kuchen gingen weg wie warme Semmeln. Die Tische waren vorbereitet, und viele Besucher nutzten diese Gelegenheit zu langen vorweihnachtlichen Gesprächen. Gemütlich war es in St. Paulus, richtig heimelig, und erst am frühen Abend näherte sich der Adventsbasar seinem Ende.