Kirchenkreis zu Gast bei der Pestalozzi-Stiftung

Michael Timm, Gruppenleiter der Papierverarbeitung, erklärt den Frauen des Kirchenkreises Burgwedel-Langenhagen die Arbeit in seiner Abteilung. (Foto: Francesca Ferrari/Pestalozzi-Stiftung)

Frauen informieren sich über Beschäftigungsmöglichkeiten

GROSSBURGWEDEL (r/bs). Über die Werkstätten für Menschen mit Behinderungen und die Arbeit der Beschäftigten informierten sich auf Einladung des Frauenwerkes 28 Frauen des Kirchenkreises Burgwedel-Langenhagen während eines Besuches in der Pestalozzi-Stiftung in Burgwedel. „Die Stiftung ist Teil unseres Kirchenkreises. Viele von uns fahren täglich an der Einrichtung vorbei und wissen nicht, was sich alles dahinter verbirgt“, erklärt Heide-Gret Koch, Mitglied im Kirchenkreisvorstand, die Motivation für den Besuch. Ein wesentliches Ziel der Arbeit des Frauenwerkes der Evangelischen-lutherischen Landeskirche ist den Frauengruppen in den Gemeinden zuzuarbeiten und sie zu unterstützen.
Drei Stunden lang erhielten die Besucherinnen Informationen über die Stiftung, wie beispielsweise, welche Beschäftigungsmöglichkeiten für Menschen mit Behinderung in der Einrichtung bestehen. Oliver Paasch, Werkstattleiter, zeigte und erklärte einzelne Bereiche der Werkstatt, wie die Näherei, die Montage oder die Papierverarbeitung. „Wir sind wirklich begeistert, wie fortschrittlich hier alles ist: Die Arbeitsplätze sind auf die Menschen mit Behinderung abgestimmt und man sieht, dass die Menschen hier gern arbeiten“, so Dörte Behn-Hartwig, eine der Teilnehmerinnen des Kirchenkreises.
Im Anschluss an den Rundgang gab Stiftungsvorstand Claus Fitschen einen historischen Überblick und berichtete von den Anfängen der Einrichtung als „Bürgerinitiative“ mit dem Ziel Kindern und Jugendlichen zu helfen. Er erklärte, wie wirtschaftlich die Stiftung heute arbeiten muss, um die laufenden Kosten zu decken. Die Frauen zeigten sich beeindruckt, wie sehr sich die Hilfefelder der Stiftung in den vergangenen 165 Jahren ausgeweitet haben.