Kindergartenkinder schmückten den Weihnachtsbaum

Die Kitakinder hatten fleißig gebastelt und jede Menge an Weihnachtsbaumschmuck hergestellt. Am Donnerstagmorgen wurde damit der Weihnachtsbaum geschmückt. (Foto: Hans Hermann Schröder)

Die Baumspitze gelangte mit dem Frontlader in die Höhe

KLEINBURGWEDEL (hhs). Im Namen des Ortsrates hatte Kleinburgwedels Ortsbürgermeister Jürgen Schodder vor rund zwei Wochen die Mädchen und Jungen der Kindertagesstätte gebeten, für den Baumschmuck des diesjährigen Weihnachtsbaumes zu sorgen.
Am Donnerstag konnte man nun bestaunen, was die 24 Kinder der Kindertagesstätte Kleinburgwedel trotz der Kürze der Zeit gebastelt hatten, denn früh am Morgen war vor dem Feuerwehrgerätehaus der gut vier Meter hohe Weihnachtsbaum aufgestellt worden. Pünktlich um 10.00 Uhr trafen die fleißigen Bastlerinnen und Bastler gemeinsam mit ihren Erzieherinnen dort ein. Erwartet wurden sie schon vom stellvertretenden Ortsbürgermeister Ralf Hofmeister mit einer langen Stehleiter und dem Ortsratsherr Friedhelm Leisenberg mit einem Schlepper, an dessen Frontlader ein Arbeitskorb befestigt war. „Ohne den Korb können wir den Weihnachtsbaum an der Spitze nicht schmücken“, begründete Leisenberg das schwere Gerät vor Ort.
Dann ging es los: Alle 24 Mädchen und Jungen schmückten zunächst die unteren Äste und Zweige, die sie aus dem Stand erreichen konnte. Dann halfen Leisenberg und Hofmeister, und es war eigentlich wie in vielen Haushalten beim Weihnachtsbaumschmücken auch: Wenn die Erwachsenen fragen, ob die Sternschnuppe oder der goldene Mond so richtige hängt, dann lautet die Antwort meisten: „Ein wenig nach vorn oder hinten, besser vielleicht doch noch einen Zweig höher oder tiefer“. Der Kleinburgwedeler Nachwuchs nahm diese Aufgabe sehr ernst, dem Anlass angemessen.
Und jeder Weihnachtsbaum muss auch eine Spitze haben, und die gehört nun mal nach ganz oben. Die Kinder hatten ein Prachtengel gebastelt, und nun kam der Schlepper mit Arbeitskorb zum Einsatz. Alle wären gern in dem Korb mit nach oben gefahren. „Das geht nicht“, sagten Friedhelm Leisenberg und die Erzieherinnen, „Ihr seid zu klein dafür und deswegen ist das zu gefährlich“. Damit waren die Widersprüche zwar nicht erledigt, aber alle kleinen Menschen blieben unten. Ralf Hofmeister kam die ehrenvolle Aufgabe zu, dem Weihnachtsbaum den Engel aufzusetzen. Schwupps war er oben, zunächst kam der Engel an seinen Platz und dann hatte der stellvertretende Ortsbürgermeister noch ein wenig anderen Schmuck, einen wunderschönen Monde, Vögel und Girlanden, dort befestigt. Damit hat Kleinburgwedel nicht nur den ersten geschmückten Weihnachtsbaum in diesem Jahr, sondern mit Sicherheit auch einen der schönsten in der Stadt Burgwedel.