Kinder und Eltern feierten Eröffnung des Krippenneubaus

Im großen Rund vor dem Giebel des neuen Krippenbaus fand die offizielle Eröffnung statt. (Foto: Hans Hermann Schröder)
 
Hell sind die Räume der neuen Krippe, mit schönen Holzmöbeln und einer Menge Spielzeug. (Foto: Hans Hermann Schröder)

Gebäude bietet Platz für 15 Kleinburgwedeler Kinder

KLEINBURGWEDEL (hhs). Der vergangene Freitag war ein großer Tag für die Ortschaft Kleinburgwedel, nicht so sehr im Rahmen der 700 Jahr-Feier gedacht, sondern eher für die Zukunft, wie es Burgwedels Bürgermeister Dr. Hendrik Hoppenstedt schmunzelnd formulierte: Im großen Kreis der Kinder, Eltern, Erzieherinnen, des Stadt- und auch des Kleinburgwedeler Ortsrates sowie der Verwaltung wurde der Krippenneubau, ein Anbau, der nun das Ensemble von Kindergarten und Hort komplettiert, offiziell eröffnet.
Ein wirklich hübsches, im Stil sich an den etwas älteren Baubestand der übrigen Gebäude dort vollkommen anpassend ist entstanden, mit allem drum und dran, was die kleinsten Menschen zum Wohlfühlen brauchen: helle Räume, ein Schlafraum mit Betten für kleine Menschen und ausreichend Spielgelegenheiten drinnen und auf dem Außengelände, das von einem kindgerechten Zaun umgeben ist. „Damit uns die Kleinen nicht entwischen“, war von einer Betreuerin zu hören. Immerhin, wenn alle Kinder des Kindergartens gemeinsam auf dem Außengelände herum toben, dann sind es nun 116. Da ist es schon gut, wenn der Nachwuchs, der nun gerade die große Welt für sich entdecken will, so ein klein wenig vor seinen eigenen Vorsätzen geschützt wird.
Kindergartenleiterin Elke Pfaff begrüßte die große Schar der Gäste und erinnerte eingangs an den Baubeginn am 15. Oktober vergangenen Jahres: „Es wurde dann ganz schnell kalt im vergangenen Winter, besonders morgens haben wir gemerkt, dass die Temperaturen infolge der Bauarbeiten deutlich sanken“. Lange Monate seien es gewesen, aber nun könne jeder sehen, wie schön der Anbau geraten sei. Dafür gelte ihr Dank und der ihrer Mitarbeiterinnen allen, die an der Umsetzung dieses Projektes mitgewirkt haben. Schon im Mai seien die ersten drei Kinder gekommen, jetzt seien es schon sechs, auch die übrigen neun Plätze habe man schon vergeben. „Mit der Betreuung der ein- bis dreijährigen Kinder kommt auf uns viel mehr Verantwortung zu. Die Verantwortung für ganz kleine Menschen, und die brauchen, um alles zu lernen eine Menge Zeit. Wir freuen uns auf alle Kinder der Stadt Burgwedel“.
Bürgermeister Dr. Hendrik Hoppenstedt versprach in seiner offiziellen Rede, sich kurz zu fassen, weil er wie alle anderen bemerkt hatten, dass der Nachwuchs gewissermaßen auf heißen Kohlen saß, denn es war angekündigt, dass jede Gruppe der Einrichtung sich präsentierte. Es sei eine richtige Entscheidung des Stadtrates gewesen, für jede Ortschaft mit Ausnahme von Oldhorst eine Krippe anzulegen. Jedes Kind Burgwedels im Krippenalter könne nun betreut werden, entweder in einer Krippe oder von einer Tagesmutter. Allein in Kleinburgwedel liegen nun die Kapazitäten bei 15 Krippenplätzen, 75 Kindergartenplätzen und 45 Hortplätzen. Auch vor diesem Hintergrund der Zahlen erweise sich die Entscheidung für die dezentrale Kinderbetreuung in den Ortschaften als richtig. Er dankte dem Architektenteam Rudolf für die Umsetzung des Bauvorhabens und freute sich besonders, dass man mit den veranschlagten knapp 400.000 Euro ausgekommen sei.
Dann kamen die Kinder zum Zuge, jede Gruppe sang ein Lied oder führte einen Tanz vor, dann gab es Brot und Salz für die Sternschnuppengruppe, wie die Krippenkinder jetzt heißen, und noch eine große Torte, auf der jede Mitarbeiterin des Kindergartens abgebildet war.
Dann schnitt Dr. Hoppenstedt „endlich“ das rote Band an der Gartenpforte durch, das Kinder, Eltern, Erzieherinnen und alle anderen Gäste von der neuen Krippe trennte. Man strömte hinein zur Besichtigung der neuen Räume, die allenthalben Begeisterung hervorriefen. Anschließend wurde zur Kaffeetafel geladen, denn die Mütter waren alle mit Kuchen und Torten in den Händen zur Eröffnung gekommen.