Juso-Chef bewirbt sich

Der Burgwedeler Juso-Chef Julian Kienast möchte die Bundestagsabgeordnete Caren Marks beerben und für die SPD in das Parlament einziehen. (Foto: Privat)

Burgwedeler Julian Kienast möchte MdB Caren Marks beerben

BURGWEDEL (bs). Der Burgwedeler Juso-Chef Julian Kienast möchte die Bundestagsabgeordnete Caren Marks beerben und für die SPD in das Parlament einziehen.
Im Juli vergangenen Jahres hatte die SPD-Bundestagsabgeordnete Caren Marks angekündigt, nach rund 20 Jahren nicht noch einmal kandidieren zu wollen. Nun sucht die SPD für den Wahlkreis Hannover Land I, zu dem Burgwedel, Isernhagen, Burgdorf, Garbsen, Langenhagen, Neustadt, Wunstorf und die Wedemark gehören, einen neuen Kandidaten für die Bundestagswahl 2021.
Bis zum Ende der Bewerbungsfrist haben sechs Sozialdemokraten ihren Hut in den Ring geworfen. Darunter der hiesige 25 Jahre alte Juso-Chef Julian Kienast.
Geboren in Großburgwedel, aufgewachsen in Thönse, ist Kienast 2018 in die SPD eingetreten. Der spürbare Rechtsruck in der Gesellschaft habe ihn bewogen aktiv gegenzusteuern und sich politisch in der SPD zu engagieren, erläuterte Kienast im Gespräch. Inwischen ist Kienast Mitgliederbeauftragter der SPD Burgwedel und Vorsitzender der Jusos Burgwedel. Seine politischen Schwerpunkte setzt er bei den sozialen Themen. „Soziale Gerechtigkeit ist für mich eine Herzensangelegenheit“, so Kienast.  Die Kinderarmut zu bekämpfen, den sozialen Wohnungsbau zu fördern und die sozialen Berufe zu stärken zählen zu seinen Hauptanliegen.
Im Mai sollte die Vorstellungstour für ihn und seine Mitbewerber durch die Ortsvereine beginnen, damit die Delegierten noch vor den Sommerferien bestimmen können, wer als Nachfolger von Caren Marks im Wahlkreis 43 bei der Bundestagswahl 2021 antreten wird. Ob dieser Zeitplan mit Blick auf die Corona-Krise eingehalten werden kann, ist allerdings fraglich.