Junge Gäste aus Sri Lanka

Besuch aus Sri Lanka bei Bürgermeister Arpad Bogya (v. r.): Joop, Alexander, Yuvindu und Betreuer Florian Pini.

Austauschprogramm am Gymnasium Isernhagen: Schüler besuchen Bürgermeister Arpad Bogya - Zahlreiche Ausflüge geplant

ISERNHAGEN (bgp). Bürgermeister Arpad Bogya bekam am Montag Besuch aus Sri Lanka: Im Rahmen des Schüleraustauschprogramms am Gymnasium Isernhagen wollten eigentlich zwei Schüler des St. Thomas College in Mount Lavinia zu einem Treffen mit dem Gemeindeoberhaupt kommen. „Leider ist der zweite Schüler erkrankt und musste mit Fieber bei seiner Gastfamilie bleiben“, bedauerte Florian Pini. Er betreut in Isernhagen das Austauschprogramm des Gymnasiums mit dem College, das in einem Vorort von Colombo beheimatet ist. So traf der 16-jährige Yuvindu im Rathaus zwar ohne Rakesh, doch in Begleitung der Söhne aus den beiden deutschen Gastfamilien ein. Alexander (18) und sein 15-jähriger Mitstreiter Joop kümmern sich während des Aufenthaltes gemeinsam mit ihren Eltern um die Gäste aus der fernen Inselnation.
Bogya fragte den Schüler aus Sri Lanka nach seinen Berufswünschen. „Am liebsten möchte ich Mathematik studieren und Ingenieur werden“, erklärte Yuvindu. In punkto Wetter war der Gastschüler trotz für deutsche Verhältnisse milder Temperaturen eher für ein warmes Sweatshirt zu haben: "Bei uns sind es durchschnittlich 20 bis 30 Grad, in kühleren Regionen wird es nicht kälter als etwa 11 Grad", ließ er wissen.
Bis zur Abreise am 11. März werden er und sein 17-jähriger Mitschüler drei Wochen lang den Alltag in den deutschen Familien erleben und zeitweise am Unterricht des Gymnasiums teilnehmen. Seitens der Schule und der Gastfamilien stehen einige Ausflüge auf dem Programm. Die Autostadt Wolfsburg, die Marienburg vor den Toren Hannovers und die Landeshauptstadt selbst mit dem alten und neuen Rathaus werden besucht. Außerdem sind ein Trip nach Hamburg und eine Fahrt in die Bundeshauptstadt Berlin geplant. Dabei lernen die Schüler Deutschland besser kennen, auch was den Straßenverkehr angeht. Vom Bürgermeister daraufhin angesprochen, antwortete Yuvindu lächelnd, das Verkehrsaufkommen empfinde er im Vergleich zu seiner Heimat als „gering und sehr geordnet“.