Jugendpflege sorgte für gelungenes Ende der Freibadsaison

Die neuen Bälle erwiesen sich am letzten Tag der Freibadsaison in Großburgwedel als große Attraktion für die Besucher. (Foto: Uli Appel)

„Wir werden so etwas im kommenden Jahr wiederholen“

GROSSBURGWEDEL (hhs). Jugendpfleger Uli Appel hatte die Idee, die Freibadsaion in Großburgwedel nicht einfach so sang- und klanglos zu Ende gehen zu lassen. Aus der Idee wurde ein Aktionstag, der es in sich hatte.
Sonntagmorgen wurde den eher älteren Frühschwimmern Klassik beim Bade geboten, Händels Wassermusik zum Beispiel, über Mittag standen Aktionen und Attraktionen für Kinder und Jugendliche auf dem Programm, und am späten Nachmittag hatte die Jugendpflege in Zusammenarbeit mit der TSG ein richtiges kleines Open Air mit zwei Bands organisiert. Die Badbesucher waren begeister und das Event wird es keinesfalls eine Eintagsfliege bleiben, soviel stehe schon fest, erklärte Appel im Gespräch mit den Burgwedeler Nachrichten.
Das Rahmenprogramm über Mittag hatte es in sich und lockte viele Kinder und Jugendliche ins Freibad. Das sonnige Wetter trug auch zum Erfolg des Abschlussfestes bei. Nur ein paar Wolken trübten den blauen Himmel und es blieb trocken. Zum ersten Mal kamen Neuerwerbungen zum Einsatz, die die Stadt Burgwedel über die Spende aus dem Formaxx-Cup finanziert hat: Drei riesige Wasserbälle, in denen man über Wasser laufen kann. Bis in den Nachmittag hinein waren diese Bälle ständig im Einsatz.
Den krönenden Abschluss bildete am späten Nachmittag das kleine Open Air mit zwei Bands. Zunächst betrat „Kopflos“ die Bühne, eine Schülerband aus Hannover, die erst ein gutes halbes Jahr zusammenspielt. Dann schließlich nutzten die „Cheering Fists“ ihre Chance vor eigenem Publikum. Beide Formationen erhielten am Ende den gebührenden kräftigen Applaus.
Es seien ständig immer so 60 bis 80 Besucher über den Tag im Bad gewesen, freute sich Uli Appel am Ende. „Damit hatten wir beim ersten Mal überhaupt nicht gerechnet“, sagte er. „Wir werden das im kommenden Jahr mit Sicherheit wiederholen und auch überlegen, ob so eine Veranstaltung auch an anderen Terminen in der Freibadsaison sinnvoll ist“.