Jetzt geht´s los

"Wir freuen uns, dass es jetzt los geht", sagt Ortsbürgermeister Rolf Fortmüller und zeigt die Stelle auf dem Domfrontplatz, an der ab Montag die neuen Wasserspiele entstehen werden.

Baustart für die Wasserspiele auf dem Domfrontplatz – Sieben Wochen Bauzeit nach dem Stadtfest – Einweihung Ende Oktober

GROSSBURGWEDEL (bgp). Nun ist es soweit: Montagmorgen nach dem Stadtfest ist Baustart für die Wasserspiele auf dem Domfrontplatz. „Am 9.9. um 9 Uhr 9 geht es los“, scherzte Harald Rietz vom Bauamt der Stadt Burgwedel. Am ersten Tag werde zunächst die Baustelle eingerichtet, danach erfolge der Baubeginn. Eigentlich hätte das beauftragte Unternehmen bereits Mitte August starten können, doch mit Rücksicht auf das Stadtfest habe das Bauamt den Beginn auf den Termin danach verlegt, so Rietz.

Seit 2012 bemüht sich der Großburgwedeler Ortsrat um die Finanzierung und Gestaltung des Domfrontplatzes mit einem Wasserspiel, das nun dank spendenfreudiger Sponsoren verwirklicht werden kann. Zu den 30.000 Euro, die seit 2012 im städtischen Haushalt für das Projekt eingestellt sind, kommen 85.000 Euro an Spendengeldern von Burgwedeler Unternehmen und Privatpersonen. "Großzügige Beträge zwischen 1.000 und 10.000 Euro sind auf dem Konto der Stadt dafür eingezahlt worden", freut sich Ortsbürgermeister und Spendensammler Rolf Fortmüller. "Der Ortsrat dankt allen Spendern ganz herzlich für die enorme Bereitschaft, das Projekt finanziell zu unterstützen", so Fortmüller. Auf Wunsch könnten sich die Spender auf einer Tafel am Brunnen namentlich aufführen lassen.

Im November 2018 stimmte der Rat geschlossen für das Wasserspiel „Wolke“ aus drei verschiedenen Varianten. Zwölf Düsen werden in drei Reihen versetzt angeordnet und ebenerdig verbaut. Jede Düse kann einzeln angesteuert werden. LED-Lampen ermöglichen sogar eine farbenfrohe Illumination der Wasserfontainen. Die ebenerdige Variante hat den Vorteil, dass die Wasserspielfläche an Markttagen für die Stände normal genutzt werden kann. Nach der Räumung wird das Wasserspiel wieder in Betrieb genommen. Rund sieben Monate im Jahr wird das Wasserspiel laufen, fünf Monate geht es in die Winterpause. "Wir versprechen uns davon eine höhere Attraktivität des Platzes und der Fußgängerzone", sagt Fortmüller und verweist auf den "überörtlichen Charakter" mit Rathaus und Einkaufsmöglichkeiten für alle Stadtteile. Die Wasserspiele seien ein "Anziehungspunkt für alle Generationen".

Eine Zisterne, Anschlussmöglichkeiten und eine Rinne waren schon beim Bau des Domfrontplatzes installiert worden. Fortmüller betont, dass es nicht zur Verschwendung von Rohstoffen und Wasser kommt: „Viele der vorhandenen Platten und Steine auf dem Platz werden beim Bau wieder verwendet, das Brunnenwasser sprudelt im Kreislauf“. Lediglich bei sehr großer Trockenheit werde etwas Wasser hinzugegeben, so der Ortsbürgermeister. Die jährlichen Unterhaltungskosten seien wegen der wartungsarmen Ausführung der Wasserspiele relativ gering und würden über den Haushalt bestritten.
Rund sieben Wochen wird der Bau dauern. Das werde vorübergehend zu Einschränkungen führen, ließ Fortmüller wissen: „Bis zur Einweihung Ende Oktober fallen vermutlich zehn Parkplätze weg“.