Inkontinenz ist für viele Menschen ein Problem

Informationsveranstaltung im Klinikum Großburgwedel

BURGWEDEL/LEHRTE (r/bs). In diesem Jahr richten die International Continence Society und die Deutsche Kontinenzgesellschaft zum vierten Mal die weltweite Kontinenzwoche aus. Aus diesem Anlass lädt das Klinikum Großburgwedel als Kontinenz- und Beckenbodenzentrum am Montag, 18. Juni, um 18.00 Uhr zu einer Informationsveranstaltung in die Cafeteria des Klinikums Großburgwedel ein. Die Veranstaltung richtet sich vor allem an Betroffene und Angehörige, aber auch Hausärzte und Physiotherapeuten sind herzlich eingeladen.
In Deutschland leiden etwa vier bis fünf Millionen Menschen an ungewolltem Harnabgang, weitere 800.000 Patientinnen und Patienten unter unwillkürlichem Stuhlverlust. Nur gut jeder dritte Betroffene ist in ärztlicher Behandlung. Viele versäumen aus Scham und Angst eine Chance auf optimale Hilfe, obwohl sie sich in ihrer Lebensqualität stark beeinträchtigt fühlen. Dabei ist Inkontinenz kein unabwendbares Schicksal. Den Betroffenen kann heute in vielen Fällen gut geholfen werden: durch spezielles Muskeltraining, mit Medikamenten oder schonenden Operationen.
Das Programm: Vorstellung des Kontinenz- und Beckenbodenzentrums Klinikum Großburgwedel/Lehrte durch Jasper Koenig (Zentrumsleiter, Oberarzt der Urologischen Klinik); „Stuhlinkontinenz bei Vorfall des Enddarmes“, Vortrag von Dr. Thomas Menzel (Chefarzt der Klinik für Viszeral- und Gefäßchirurgie Lehrte); „Der weibliche Beckenboden – seine Funktion und seine Schwächen“, Vortrag von Dr. Sylvia Donné (Zentrumskoordinatorin, Fachärztin für Gynäkologie); „Formen der Harninkontinenz und deren Therapiemöglichkeiten“, Vortrag von Dr. Joachim Stein (Chefarzt der Urologischen Klinik).
Nach den Vorträgen ist Raum für Fragen und Diskussionen. Außerdem steht ein Imbiss bereit. Der Eintritt ist frei.