In Wulfshorst kam der Weihnachtsmann hoch zu Ross

Hoch zu Ross kam der Weihnachtsmann zum Reit- und Fahrverein Wettmar/Wulfshorst. (Foto: Romy Robst)
WETTMAR/WULFSHORST (r/bs). In festlichem Ambiente führte der Reit- und Fahrverein Wulfshorst/Wettmar e.V. sein traditionelles Weihnachtsreiten durch. Insgesamt vier Vorstellungen kleinster und großer Reiter bescherten den etwa 50 Gästen einen unterhaltsamen Advents-Nachmittag.
Auch im Jubiläums-Jahr, der Verein feiert dieses Jahr seinen 40. Geburtstag, endete der Nachmittag in bewährter Manier mit dem Auftritt des Weihnachtsmanns hoch zu Ross, der an die kleinen Gäste und Vereinsmitglieder Geschenke verteilte.
Los ging es um15.00 Uhr in der weihnachtlich dekorierten Reithalle mit einem kleinen musikalischen Querflöten-Auftakt.
Danach eröffneten zwei Voltigiergruppen des Vereins die Vorstellungen zu Pferd. Die Kinder zwischen 5 und 9 Jahren hatten sich dazu gemeinsam eine kleine Geschichte mit dem Namen „Wie die Indianer Weihnachten kennenlernen“ selbst ausgedacht. Mit Voltigierfiguren wie „Stehen auf dem Pferd“, „Schere“ oder auch „Fahne“ stellten sie die Geschichte bildhaft dar.
Den dritten Showakt führte eine integrative Gruppe von Kindern durch, in der normale Kinder und Kinder mit besonderen Bedürfnissen gemeinsam auftraten. Da sich einige Tage vor dem Auftritt Reitmädchen Greta, die den Engel spielen sollte, den Arm gebrochen hatte, wurde das Stück kurzerhand neu ausgelegt. Unter dem Motto „Begegnung des kleinen Engels Gebrochener Arm‘ mit den Wulfshorster Zirkuskindern“ führten sie ihre ganz eigene Weihnachtsgeschichte auf.
So zeigten sie mit Pferdeballspielen und Springeinlagen ihr ganzes Können. Vier jugendliche Reiterinnen erfüllten sich im Anschluss mit ihrer Spring-Quadrille ganz im Barbie-Look einen Kindheitstraum - mit selbst genähten Kostümen und elegant herausgeputzten Pferden. Zum Abschluss sorgte der Weihnachtsmann, der auf „Biwa“ zu den erwartungsvollen Kindern geritten kam, beim Verteilen von kleinen Geschenken für leuchtende Kinderaugen.