In Thönser ist ein neuer Brennplatz für Osterfeuer gefunden

„Hier soll er sein, der neue Platz des Osterfeuers“, freut sich Thönses Ortsbrandmeister Rüdiger Klose. Nur bei Nordwind seien nun noch Beeinträchtigungen in Thönse möglich. (Foto: Hans Hermann Schröder)

Ortsbrandmeister Klose sieht kaum Beeinträchtigungen

THÖNSE (hhs). Zum Osterfest müssen die Thönser Einwohnerinnen und Einwohner in diesem Jahr umdenken: Wer 2011 zum Osterfeuer will, muss nun nicht mehr zum südlichen Ortsrand schlendern, es geht in die entgegengesetzte Richtung die Bruchstraße entlang bis dort, wo die Ortsbebauung endet. Dann ein kleines Stück weiter bis zur Einmündiung des nächsten Feldweges nach links. Etwa 200 Meter den Weg entlang weiter befindet sich der neue Brennplatz für das Osterfeuer.
Der Grund für die Verlagerung des Feuers auf die andere Seite der Ortschaft ist einleuchtend: In den vergangenen Jahren haben sich viele Thönser bei Ortsbrandmeister Rüdiger Klose darüber beschwert, dass die zu dieser Jahreszeit vorherrschenden Winde den unvermeidbaren Qualm und Rauch des Osterfeuers meistens über den Ort verteilt haben. „Die Leute haben mich angerufen und ihrem Unmut Luft gemacht“, erklärte Klose die Situation. „Das muss man nicht nur Hinnehmen, sondern auch einsehen. Meistens kommt der Wind im beginnenden Frühling aus südwestlicher Richtung, und dann hatten die Thönser, die „unter dem Wind“ wohnen, keine Freude mehr am Osterfeuer. Der abgekühlte Qualm und Rauch stinkt gewaltig. Da muss man überlegen, wie man die Lage verbessern kann“.
Er habe sich rund um Thönse einige mögliche Brennplätze angeschaut, bei denen er überzeugt sei, dass von dort aus die Rauchbelästigung für die Ortschaft nahezu ausgeschlossen sei. Am besten geeignet sei aber der jetzt ausgewählte. Auch die Grundeigentümer hätten schon signalisiert, dass sie ihre Flächen für das Osterfeuer zur Verfügung stellen werden. Ein Gefährdungspotential habe der neue Ort auch nicht: Der Rhaden und die an dessen Südseite befindliche Gasstation seien weit genug weg, ebenso die Ortschaften Wettmar und Kleinburgwedel.
Der neue Platz habe auch noch weitere Vorteile. Bläst der Wind noch stark und kalt aus Osten, dann wird die ortsübliche Infrastruktur des Osterfeuers knapp 100 Meter nach Osten verlegt und liegt dann geschützt hinter einem dichten Streifen hoher Fichten und Tannen, weht er aus westlichen Richtungen, dann wollen die Organisatoren mit der Bewirtung und allem anderen 200 Meter weiter westlich umsiedeln, wo auch ausreichend Windschutz besteht.