In Kirchhorst gibt es jetzt 40 Hortplätze

Für die Kinder gab es Geschenke in Form von Legokästen und Bastelmaterial. (Foto: Renate Tiffe)

Dachgeschoss der alten Schule voll ausgebaut

KIRCHHORST (ti). Die Schülerinnen und Schüler hatten die fertiggestellten Räume schon nach den Herbstferien in Besitz genommen. Offiziell eröffnet wurde der zweite Teil des Hortes in der alten Schule in Kirchhorst erst im Dezember. Insgesamt 40 Hortplätze stehen jetzt in Kirchhorst zur Verfügung.
Die erste Hortgruppe, genannt Orangengruppe, hatte bereits im Jahr 2007 ihre Räume bezogen. Parallel ging die aufwändige Dachsanierung in der alten Schule weiter. Das Gebäude steht unter Denkmalsschutz. 180.000 Euro hat die Gemeinde in den zweiten Bauabschnitt investiert, wie Bürgermeister Arpad Bogya bei der Eröffnung sagte. Damit wurden im Dachgeschoss im Ganzen 370 Quadratmeter Raum für die Hortkinder gewonnen. Geschaffen wurden zwei Eingänge. Die Voraussetzungen für den Einbau eines Aufzugs sind gegeben, wenn dieser einmal nachgerüstet werden muss.
Zufrieden nahmen die anwesenden Vertreterinnen und Vertreter des Rates und des Gebäudeservice Isernhagen (GSI), der für die Baumaßnahme verantwortlich zeichnete, die neuen Räumlichkeiten in Augenschein. Für die Kinder gab es Geschenke in Form von Legokästen und Bastelmaterial. Sie bedankten sich mit einer kleinen Vorführung und selbst gebackenen Muffins.
Sie sei stolz auf den neu geschaffenen Hort in Kirchhorst unterstrich die Ortsbürgermeisterin Dr. Renate Vogelgesang. Damit sei nun der Ortsteil nicht mehr weit von einem Familienzentrum entfernt: „Wir sind auf einem sehr guten Weg“. Vorhanden sind neben Schule und Kindertagesstätte der Hort, bald auch eine Krippe, dazu Sporthalle und Begegnungsstätte in nächster Nähe. Es fehle nur noch an den Beratungsmöglichkeiten. Bogya ergänzte, dass es solche zusammenliegenden Einrichtungen auch in anderen Ortsteilen gebe. In Kirchhorst sei jedoch von Vorteil, dass sie abseits vom Verkehr liegen..
Wie die Leiterin des Amts für Jugend, Bildung und Sport Silvia Voltmer anschließend im Gespräch mitteilte, sei mit den neuen Hortplätzen der Bedarf in Isernhagen in etwa gedeckt. 220 Plätze können jetzt angeboten werden: 80 in Altwarmbüchen, 50 in NB, 30 in HB, 40 in Kirchhorst und 20 in Neuwarmbüchen. Der Bedarf an so genannten Randbetreuungszeiten, die über die Öffnungszeiten der Horte hinausgehen, werde durch die Tagespflege abgedeckt. „Was wir jetzt brauchen sind Erzieherinnen“, so Frau Voltmer. Der Bedarf an Betreuungsmöglichkeiten wird weiter steigen.