IGS-Initiative übergab Unterschriften an Bürgermeister

Unterschriften für die Einführung einer IGS: Dr. Hendrik Hoppenstedt erhält von Heike Ohling und Anja Zabott die Listen mit den knapp 1.000 Unterschriften. (Foto: Hans Hermann Schröder)

Fast 1000 Bürger unterschrieben für eine IGS

BURGWEDEL/ISERNHAGEN (hhs). In den beiden Kommunen Isernhagen und Burgwedel finden die letzte Ratssitzungen immer kurz vor dem Weihnachtsfest statt. Im Mittelpunkt dabei steht immer die Abstimmung der gewählten Vertreter über den Haushalt. In diesem Jahr waren aber einige Mitglieder der IGS-Initiative Isernhagen/Burgwedel unter den Besuchern, die den beiden Bürgermeistern, Arpad Bogya in Isernhagen und Dr. Hendrik Hoppenstedt in Großburgwedel Listen mit den Unterschriften von Mitbürgerinnen und Mitbürgern übergaben, die für die Einrichtung einer Integrierten Gesamtschule plädieren. Die Listen wurden bei den Ratssitzungen in Isernhagen am 15. und in Burgwedel am 19. Dezember an die Bürgermeister übergeben.
„Nach der erfolgreichen Infoveranstaltung „IGS – was ist das?“ Anfang November in der Musikschule Isernhagen hat die IGS-Initiative Isernhagen/Burgwedel ihre Arbeit kontinuierlich fortgesetzt“, erläuterte Christiane Scheunemann von der IGS-Initiative die Aktion im Ratssaal. Sie war mit Bürgermeister Dr. Hendrik Hoppenstedt abgesprochen. Knapp 1000 Bürgerinnen und Bürger haben ihr Interesse an einer IGS für Isernhagen und Burgwedel durch Unterschrift bekundet. Die große Anzahl der Unterschriften - gesammelt in nur drei Monaten – zeige, dass sich viele Eltern in Isernhagen und Burgwedel für ihre Kinder ein Schulangebot am Ort mit längerem gemeinsamen Lernen und Offenhalten des Bildungsweges wünschen.
Weiterhin macht die Initiative jeder Fraktion der neu gewählten Räte das Angebot, ihr Anliegen „Einführung einer IGS“ in persönlichen Gesprächen darzustellen und zu begründen. Ein entsprechendes Angebot werde auch den Elternräten der Grundschulen in Isernhagen und Burgwedel zum Beispiel für Elternabende gemacht. Vorangegangen seien bereits Gespräche mit den Bürgermeistern.
Ziel der Initiative ist ein politischer Beschluss beider Schulträger, dass noch vor dem Sommer eine offizielle Befragung der Grundschuleltern der Klassen 1 bis 4 in Isernhagen und Burgwedel durchgeführt wird. Das Ergebnis der Fragestellung, an welcher weiterführenden Schule (gegliedertes Schulsystem oder IGS) die Eltern ihr Kind anmelden würden, soll verlässliche Zahlen für eine sachgerechte Entscheidung liefern. Weitere Infos dazu finden sich auf der Homepage www.igs-isernhagen.de.