Hufeisensee Wietzepark: Eröffnung des Norduferbereichs

Mit Blick auf den See (v.l): Ina Krause, Alena Thielert, für die Rallye am 7. Juli zuständig, Renate Matz-Schröder, die Ortsbürgermeisterin von NB und Frank Niemeier, der Erste Gemeinderat. (Foto: Renate Tiffe)

Einweihungsfeier am 7. Juli mit buntem Programm

ISERNHAGEN NB (ti). In den letzten Monaten hat sich viel getan am Nordufer des Hufeisensees im Wietzepark. Im Zuge des Regionalen Naherholungsprogramms Gartenregion Hannover „Blaue Orte“ sind 118.000 Euro investiert worden, um den Bereich für den öffentlichen Betrieb zugänglich zu machen. Am 7. Juli soll die Eröffnung gefeiert werden.
Vorgesehen ist ein Programm, das um 14.00 Uhr mit der Eröffnung durch Bürgermeister Arpad Bogya beginnt. Für die musikalische Einstimmung hat das Orchester der Musikschule Isernhagen besondere Stücke zum Thema Wasser zugesagt. Ab 14.30 Uhr wird Verschiedenes für die ganze Familie geboten. Die Taucher des Tauchclubs Altwarmbüchen führen ihr Hobby vor und der Sportfischerverein lädt zum Schauangeln ein. Da wegen der zu erwartenden Unruhe durch die Besucher die Fische vielleicht nicht so richtig beißen, wird zusätzlich ein mit heimischen Fischen bestücktes Aquarium aufgestellt. Mitarbeiter der Firma, die derzeit an der „Nase“ einen Klettergarten errichtet, werden ein Floß bauen und zu Wasser lassen. Und für alle gibt es eine Rallye, bei der viel Wissenswertes rund um den See erkundet werden kann, mit Preisverleihung natürlich.
Zwar ist der geplante Rundweg um den See noch nicht ganz komplett. Im westlichen Teil werden noch die Renaturierungsmaßnahmen abgewartet zu der die Kiesabbaufirma Papenburg bis Ende des Jahres verpflichtet ist. Das Nordufer ist jedoch zu einem schönen Stück Erholungslandschaft umgestaltet worden mit zauberhaften Blickmomenten auf den See.
Bei der Planung galt der verbindende Charakter zur Landschaft als Leitschnur. Durch punktuelle Bepflanzungen sind „Stationen“ geschaffen worden, die, mit Gabionen und Bänken ausgestattet, zum Verweilen einladen. Bewusst aufgegriffen wurden die Gabionen, jene mit Steinfüllungen versehenen Metallkörbe, wie sie als attraktives Gestaltungselement im Eingangsbereich im Südteil mehrfach verwandt wurden. Wie Ina Krause vom Amt für Umwelt und Grün erläuterte, soll der Norden des Sees nur zu Fuß und per Fahrrad zugänglich sein. Für Autos sind die Parkplätze am Reuterdamm vorhanden. Die Straße, die westlich des Sees zu den Kiesabbaugebieten führt, ist für den normalen Verkehr gesperrt. Erwartet wird, dass während der Zeiten, in denen Ausflügler Erholung suchen, kein LKW-Verkehr stattfindet. Im Norden sind anstelle der bisherigen Trampelpfade zwei Parallelwege entstanden mit Stegen im Fußgängerbereich, die feuchte Flächen überbrücken und die Wegführung interessanter machen.
Von den Gesamtkosten für die Umgestaltung am Nordufer hat die Region Hannover 60 Prozent getragen. Sie ist damit dem Ziel näher gekommen, verbindend zwischen den Kommunen Langenhagen und Isernhagen im Bereich der Wietzeniederung einen Landschaftspark im Norden der Region zu schaffen, der den Landschaftsraum sichert und Erholungsgebiet zugleich ist. 60 Hektar groß ist das Gelände, das sich etwa zu gleichen Teilen an den Ortsrändern von Langenhagen und Isernhagen erstreckt.