Hubertusmesse in Fuhrberg

Gottesdienst mit dem Bläserkorps des Großen Freien

FUHRBERG (r/bs). Am Sonntag, 3. November, findet in der Fuhrberger Kirche eine Hubertusmesse statt.
Die Kirche wird jagdlich geschmückt sein und überhaupt wird alles ganz anders als sonst. Dies kommt vor allem durch das Bläserkorps des Großen Freien unter Leitung von Meike Unger, die alle Teile der traditionellen Hubertusmesse spielen und somit den Gottesdienst maßgeblich bestimmen. Jagdbläser mit ihren Parforcehörnern klingen sehr anders als ein Posaunenchor. Gerade in der Fuhrberger Kirche wirkt das alles sehr intensiv.
Alle Jäger und Nichtjäger werden von einem besonderen Menschen und seinem bewegenden Lebensweg hören. Hubertus, der schon im 10. Jahrhundert als Heiliger verehrt wurde, lebte im 8. Jahrhundert. Er war Bischof in Lüttich. In jungen Jahren war er ein Lebemann, der als leidenschaftlicher Jäger auf alles schoss, was ihm im Wald vor die Flinte kam. Er hat die Natur benutzt.
Das änderte sich, als er eines Tages einem besonderen Hirsch begegnete. In seinem Geweih hat er ein leuchtendes Kreuz gesehen. Er hat nicht auf das Tier geschossen und sein Leben hat sich grundlegend geändert. „Wie gehe ich mit der Natur um und mit dieser Welt?“ Diese Frage hat sich Hubertus gestellt und sie bleibt bis heute eine Frage an uns.
Der Gottesdienst findet um 11.00 Uhr in der Fuhrberger Kirche, An der Kirche 4, anstatt des regulären Gottesdienstes statt. Im Anschluss des Gottesdienstes gibt es vor der Kirche Schmalzbrote und Glühwein. Auch Nicht-Jäger sind ausdrücklich eingeladen.