Hommage à Debussy

Der Pianist Sam Armstrong ist am Sonntag, 4. November, zu Gast im Isernhagenhof. (Foto: Balazs Borocz)

Pianist Sam Armstrong spielt Debussy, Bach und Beethoven

ISERNHAGEN (r/bs). Der englische Pianist Sam Armstrong ist bekannt und geschätzt für seine großartige Individualität, durch die seine Interpretationen eine wunderbare - ganz eigene - Lebendigkeit und Innigkeit erhalten.
Zum 100. Todesjahr von Claude Debussy setzt Armstrong dessen farbenprächtige Préludes am Sonntag, 4. November, um 17.00 Uhr im Isernhagenhof, Hauptstraße 68 in Isernhagen F.B. in den Mittelpunkt seines Programms. Gerade dieses Werk zeugt davon, dass Debussy ein wahrer Neuerer in Bezug auf die Ausgestaltung von Klangfarben war.
Auch Beethoven galt zeit seines Lebens als Neuerer, der oft herkömmliche Strukturen aufbrach und Ungewöhnliches schaffte. So auch mit seiner Sonate op 26, die sich durch den Variationssatz und den Trauermarsch auszeichnet. Platzreservierungen sind möglich unter 0211 936 5090. Tickets gibt es auch an der Konzertkasse.
"Ein bedeutendes neues Talent", schrieb "International Piano" nach dem Debüt von Sam Armstrong in der Wigmore Hall in London. Der englische Pianist begeistert vor allem mit seinen Interpretationen, die durch seine großartige Individualität ein eigenes Leben beginnen. Sam Armstrong ist inzwischen auf bekannten Bühnen wie z.B. im Amsterdam Concertgebouw, der Carnegie Hall New York, im Seoul Arts Centre, Esplanade Singapore und der Royal Festival Hall aufgetreten. Armstrong gewann Preise bei Wettbewerben wie dem Porto International Piano Competition, Brant International Piano Competition und dem Epinal International Piano Competition in Frankreich. Er studierte am Royal Northern College of Music in Manchester und am Mannes College of Music in New York und nahm u.a. an Meisterkursen mit Leon Fleisher, Murray Perahia, and Mitsuko Uchida teil.
2018 ist Debussy-Jahr! Vor genau 100 Jahren verstarb Claude Debussy, der großartige französische Komponist, der mit seinen Kompositionen völlig neue Klangwelten eröffnete. Gerade seine "Préludes" gelten als Höhepunkt seiner Klavierschöpfungen und sind eine Sammlung von wunderbaren Miniaturen, die oft Szenen aus Natur oder Theater vor das geistige Auge zaubern. Diese Präludien wie auch die "Estampes" öffneten die Tür zu einem neuen und phantasievollen Gebrauch von Klang und Farbe am Klavier.
Auch Beethoven war in vielerlei Hinsicht ein Neuerer, der zu seiner Zeit immer wieder mit ungewöhnlichen Kompositionen seine Zeitgenossen verblüffte. Dies zeigt sich auch an der Struktur seiner Sonate op 26. Eröffnet von einem Variationssatz, steht an zweiter Stelle ein energisches Scherzo, an das sich eindrucksvoll der "Trauermarsch auf den Tod eines Helden" anschließt. Wer damit gemeint war, bleibt Beethovens Geheimnis.
Der Eintritt kostet 20 Euro, Studenten 15 Euro, Jugendliche bis 18 Jahren haben freien Eintritt. Reservierungen per Email an info@weltklassik.de oder telefonisch unter 0211 936 5090.