Hoffest der CDU zog viele Gäste an

Entspannte Atmosphäre beim CDU-Sommerfest. (Foto: Renate Tiffe)

Rege Diskussion in lauer Sommernacht

GROSSBURGWEDEL (ti). Es waren mehr Gäste als in den vergangenen Jahren, die sich auf dem Hof Ocker am Ortsrand von Großburgwedel einfanden. Lag es an dem lauschigen Sommerabend, am vorgezogenen Termin – die CDU-Hoffeste fanden sonst erst im August/September statt – oder vielleicht daran, dass in Zeiten der Unsicherheit die Politik wieder mehr gefragt ist?
Die Unsicherheit ist groß, auf vielen politischen Feldern, auch vor Ort. Wieweit die große Politik ganz nahe kommt, zeigt sich an der derzeitigen Flüchtlingssituation. Der Bundestagsabgeordnete Dr. Hendrik Hoppenstedt thematisierte sie in seiner kurzen Begrüßungsrede und auch der Landtagsabgeordnete Rainer Fredermann. An vielen der großen Tische wurde dieses Thema diskutiert.
Der Großburgwedeler CDU-Vorsitzende Jan Sbressny konnte zahlreiche Gäste begrüßen: Neben den höheren Vertretungen aus der Kommunalpolitik - fast alle Ortsbürgermeister waren anwesend – weilte das Ehepaar Beine von den „Grünen“ des längeren an den Stehtischen. Kurz vorbei schaute Rudi Gutte, neues Ratsmitglied der Unabhängigen Wähler anstelle von Dr. Friedrich Wolff. Örtliche Vertretungen von SPD und FDP, sonst bei Hoffesten meistens ebenfalls da, waren diesmal nicht zu sehen. Obwohl es sich durchaus um ein „durchmischtes“ Publikum handelte, wie einer der Parteioberen meinte. Bewirtet wurden die Gäste wie immer von den Mitgliedern der „Jungen Union“, nicht ohne Grund der Stolz der CDU.
Es gibt eine Reihe von Problemen, welche die Burgwedeler derzeit bewegen und nicht nur die von den Ratspolitikern angesprochenen, wie die Erweiterung des Gewerbegebiete hinter dem Rossmann-Gelände oder das Fahrradkonzept. Mit am meisten Sorgen bereitet die Unsicherheit bezüglich des Krankenhauses. Aber es wurden nicht nur Probleme diskutiert. Viele der Gäste genossen den warmen Sommerabend in der schönen Atmosphäre des weitläufigen Hofgeländes länger als sonst. Die letzten sollen um halb zwei gegangen sein.