Hochzufriedenes Publikum beim Sommerfest der Chöre

Anne Drechsels „Musik für Generationen“ im Isernhagenhof

ISERNHAGEN (FB). „Musik für Generationen“ – das ist seit vielen Jahren eine musikalische Großveranstaltung, die fest zum Veranstaltungsprogramm im Isernhagenhof gehört. Die weiträumige Halle ist regelmäßig gefüllt, wenn Anne Drechsels Chöre mit ihrem Potpourri aus Pop, Musical und auch Oper aufwarten. Am Flügel begleitet wurden sie diesmal von Martin Schulte. Beeindruckend, wenn am Anfang und am Ende des mehrstündigen Programms alle Chöre mit dem „Lied an die Freude“ gemeinsam auf der Bühne stehen.
Viel Gelegenheit, ihr Können zu zeigen, hatten diesmal die Nachwuchsgruppen, die Young Vokals und die Allerjüngsten, die Ensemble-Spatzen. „Probier´s mal mit Gemütlichkeit“, sangen die, die es auch bei den Proben vorerst noch eher mit der Gemütlichkeit als mit Chor- Disziplin zu tun haben wollen. Standhaft blieb der Nachwuchs allerdings als es um die jüngste Neueinstudierung ging . Es sollte unbedingt „Satellite“ sein - was die acht dann auch mutig a Cappella vortrugen. Direkt eurovisions-reif geriet das Ganze noch nicht. Beim Refrain klatschte das Publikum aufmunternd mit. Überzeugender geriet dann der nächste Titel “Ich mag... ganz doll mich“.
Wie die musikalische Entwicklung von den Ensemble-Spatzen, über die Young Vocals bis zum Vocal-Ensemble Isernhagen fortschreitet, vielleicht sogar in eine Gesangsausbildung mündet, konnte die Zuhörer an Songs verfolgen, die zu zweit oder im Solo vorgetragen wurden. „Soweit kann man kommen“, stellte Anne Drechsel mit Zufriedenheit bei der jungen Carolin fest, die schon eine fast bühnenreife Leistung bot und das Publikum zum ersten Mal nach einer Zugabe verlangen ließ – welche allerdings wegen des umfangreichen Programms nicht gewährt werden konnte. Es folgte der Chor AnnDre a voci und danach der Isernhagen-Chor mit Mozart-Melodien. Die Einstudierung der „Ge-Drechsel-ten Zauberflöte“ hatte in diesem Jahr schließlich viel Zeit und Kraft in Anspruch genommen.
Hochzufrieden war das Publikum in die Pause gegangen. Am Kuchenbüfett und draußen am Grill- und Getränkestand war Gelegenheit zur Stärkung und zum Leute Treffen gegeben. Wie überhaupt die ganze Veranstaltung eine Art Sommerfest mit viel Musik ist. „Man freut sich auch mal, die Mitglieder aus den anderen Chören zu sehen“, meinte eine Sängerin. Am Ende konnte dann auch das Publikum mitsingen.