„Hier passiert etwas“

„Hier passiert etwas“, betonte Jürgen Schodder beim Neujahrsempfang in Kleinburgwedel. (Foto: Bettina Garms-Polatschek)
 
Zahlreiche Vertreter von Vereinen und Verbänden waren unter den 70 Gästen des Neujahrsempfangs (r. Ortsbrandmeister Walter Sonnefeld, l. daneben der 1. Vorsitzende des TSV Kleinburgwedel, Rainer Maass). (Foto: Bettina Garms-Polatschek)

70 Gäste beim Kleinburgwedeler Neujahrsempfang

Von Bettina Garms-Polatschek

KLEINBURGWEDEL. Rund 70 Kleinburgwedeler Bürger ebenso wie Vertreter von Vereinen und Verbänden folgten der Einladung von Ortsbürgermeister Schodder zum Neujahrsempfang.
Als Vertreter des Stadtrates kamen Heinz Visel (Bündnis 90/Die Grünen) und Stephan Nikolaus-Bredemeier, gleichzeitig Mitglied des Kleinburgwedeler Ortsrates. Die Teilnehmer nutzten die Gelegenheit, sich über anstehende öffentliche Projekte zu informieren. Nach der Begrüßung sparte sich Schodder einen ausführlichen Jahresrückblick und begann mit der aktuellen Entwicklung im Ort für das Jahr 2019.
Der Ortsbürgermeister sprach den Bau des Feuerwehrhauses an, der noch in diesem Jahr „angefasst“ werden soll. „Rund die Hälfte sind Atemschutzgeräteträger, wir haben ein hohes Potenzial“, lobte er die Feuerwehr mit ihren 58 Aktiven.
Da das Gebäude für Fahrzeuge und die Mannschaft zu klein geworden sei, müssse die Feuerwehr mit dem Neubau des Gerätehauses zukunftsfähig aufgestellt werden: „Dazu gehört es sich auch, das man den Feuerwehrkameraden ein anständiges Heim geben kann“, erklärte Schodder auch mit Blick auf Ortsbrandmeister Walter Sonnefeld.
Die neue Leiterin der Grundschule, Anna-Marie von Badewitz, war ebenfalls unter den Gästen. Ihr steht ein ereignisreiches Jahr bevor, denn die Vorbereitungen für den Teilabriss und die Erweiterung des Grundschulgebäudes laufen bereits. Abgerissen werden soll auch der Frischmarkt an der Wallstraße. Der Investor wolle dort ein Mehrfamilienhaus errichten, vielleicht gebe es darin auch einen kleinen Laden, „in dem man wenigstens Brötchen kaufen kann“, so Schodder.
Insgesamt sei der Ort auch wegen der reichen Natur ein gutes Wohnumfeld. Mit dem neuen Baugebiet „Großburgwedeler Straße“ wolle man vielen Leuten in ihren Einfamilien-, Mehrfamilien- und Reihenhäusern eine „glückliche Zukunft“ bieten.
„Hier passiert etwas“, betonte der Ortsbürgermeister und verwies auch auf die örtliche Wirtschaft: „Wir haben ein attraktives Gewerbegebiet mit guten Firmen“. Die Lage biete eine optimale Anbindung an den Bahnhof, Flughafen und die Autobahnen. „Wenn das so weiter geht, möchten wir auch Erweiterung bieten“, hielt der Ortsbürgermeister fest. Dazu gehöre der Ausbau der Straßen und des Glasfasernetzes ebenso wie die Entwässerung. „Die Infrastruktur muss ausgelastet werden, darf aber nicht überlastet werden“, fasste Schodder zusammen. Die Ausweisung weiterer Baugebiete müsse „eins nach dem anderen“ erfolgen.
Lobende Worte und ein Präsent hatte der Gastgeber beim Neujahrsempfang für Horst Günter Szymczak, der sich über 30 Jahre ehrenamtlich eingesetzt und alljährlich das Osterfeuer koordiniert hat. Dieser stehe stellvertretend für das gute Miteinander und die „innere Kultur“ des Ortes. „Er ist immer da, wenn man ihn ruft“, betonte Schodder.
Anschließend informierten die Geschäftsführer Ludwig Busse und Tochter Katharina Busse über das Unternehmen relog mit  Sitz in Kleinburgwedel. Die Firma bietet Lösungen für Lohn- und Gehaltsabrechnung. Der Neujahrsempfang endete mit einer Diskussion und einem Imbiss, der den Gästen noch genügend Gelegenheit zum regen Austausch bot.