„Herz aus Gold“

Die Initiatoren der Aktion „Ein Herz aus Gold“ (v.l.n.r.): Bodil Reller, Stefan Müller, Maximilian Winkler, Andreas Winkler, Rolf Fortmüller und Walter Heitmann.

Den Mitmenschen eine kleine Freude bereiten ...

Burgwedel (bs). Anderen eine Freude machen, dieser Wunsch steht hinter der Aktion „Herz aus Gold“. Die Karten mit der Botschaft „Für mich hast du ein Herz aus Gold“ sollen als sichtbare Zeichen den Menschen ein Lächeln ins Gesicht zaubern. Nicht als Videobotschaft, sondern zum Anfassen als Brief, persönlich eingeworfen, mit der Post verschickt oder auch ins Fenster gestellt.
Die Anregung, diese Grußkarten den Burgwedelern im wahrsten Sinne des Wortes ans Herz zu legen, stammt von Pastorin Bodil Reller. Sie habe im vergangenen Sommer eine ähnliche Karte von einer Freundin aus Lübeck erhalten und sich riesig darüber gefreut. Bei näherem Hinsehen habe sie entdeckt, dass es sich dabei um eine Aktion der Stadt Lübeck handelte. „So etwas müssen wir auch für Burgwedel machen, war mein erster Gedanke“, so Bodil Reller. Schnell fanden sich Mitstreiter, wie Stefan Müller, Rolf Fortmüller, Andreas Winkler die sich, ebenso wie Bodil Reller, als Privatpersonen für die Umsetzung des Projektes engagierten. Als offizieller Förderer konnte die Bürgerstiftung Burgwedel gewonnen werden.
„Die Corona-Pandemie bringt uns an unsere Grenzen“, sagt Dr. Walter Heitmann von der Bürgerstiftung Burgwedel, „deshalb haben wir gerne diese Idee unterstützt, die einfach Freude und ein Lächeln in die Gesichter der Menschen zaubern soll.“
Die Karten können mit einem Gruß versehen werden und z.B. in den Briefkasten der Nachbarin gesteckt werden, die sich kaum nach draußen traut. Sie können mit der Post zu Freunden und Verwandten geschickt werden, die man lange nicht gesehen hat. Sie können auch an die Geschäftsleute und Restaurantbetreiber in den Ortschaften geschickt werden, weil man an sie denkt.
„Ich denke, dass wir alle gerade ein Zeichen der Verbundenheit brauchen, aber eben auch ein solches Zeichen weitergeben können“, fügen Bodil Reller, Rolf Fortmüller und Stefan Müller hinzu, die gemeinsam diese Idee entwickelt haben und dabei von Andreas Winkler von W&S Epic, der Bürgerstiftung Burgwedel und dem Marktspiegel-Verlag unterstützt wurden. „Deshalb kann die Karte auch ins Fenster gehängt werden und so den Spaziergänger mit der Botschaft grüßen.“
Rund 10.000 Karten liegen heute dem Marktspiegel bei, weitere werden an Kindertagesstätten und Grundschulen verteilt. Sie sind erhältlich in vielen geöffneten Geschäften im Stadtgebiet Burgwedel und außerdem am Eingang des zurzeit von der Bürgerstiftung in der Von-Alten-Straße genutzten Geschäftes deponiert. Wer gerne Karten auslegen möchte, kann sich bei Bodil Reller unter Karte@bodrel.de melden. Die Karte ist als kostenloser Download unter www.buergerstiftung-burgwedel.com erhältlich.