Herrlicher Reiterspaß auf dem Hof Feldmann

Smarties knabbern hoch zu Ross, das klingt einfacher als es ist: Die 14-jährige Alexandra aus Altwarmbüchen hatte alle Hände voll zu tun, Stute Bella möglichst nah an die Süßigkeiten zu bugsieren. (Foto: Anna Kentrath)

Großer Andrang bei der 9. Reiter-Rallye in Thönse

THÖNSE (ak). Zahlreiche Reiter, auf kleinen Ponys aber auch stattlichen Großpferden, prägten vergangenen Sonntag das Bild in Thönses Feld und Flur. Bereits zum 9. Mal luden die Reitsportgemeinschaft Roggen-Hof und der Hof Feldmann zu ihrer vergnüglichen Reiter-Rallye am 1. Mai, die nicht nur reiterliches Geschick und Ausdauer, sondern unter anderem auch Allgemeinwissen und Reittheorie erforderten. Jenseits der üblichen Turniere stand bei dieser Reitveranstaltung nicht der Erfolg, sondern der Spaß im Vordergrund.
Auf einer Strecke von 15 Kilometern rund um Thönse warteten die Zehn zu bewältigenden Aufgabenpunkte mit den unterschiedlichsten Anforderungen auf die 32 Reitergruppen. Jeweils 3 bis 4 Teilnehmer starteten gemeinsam als Team. Dabei war es wie in jedem Jahr vollkommen unerheblich, welche Pferderasse man ritt oder welchem Alter man angehörte. Heike Feldmann organisierte auch in diesem Jahr wieder mit an die 35 freiwilligen Helfern dieses ungewöhnliche Reiterlebnis. „Wir bemühen uns jedes Jahr, was anderes zu bieten“, so Feldmann gegenüber den Burgwedeler Nachrichten, dank dieser Abwechslung würden viele, die „heute mitreiten, sich häufig im Vorfeld schon für das nächste Jahr anmelden“.
Einige der Teilnehmer scheuten keine Mühe, um an diesem Reitervergnügen teilhaben zu können. So reiste eine Gruppe sogar aus Bremen an, eine andere machte sich aus Langenhagen reitend auf den Weg und konnte auf dem Feldmann-Hof übernachten, um am nächsten Morgen gestärkt den Rückweg anzutreten. Das war auch gut so, denn der Parcours forderte trotz des Spaßfaktors doch einiges von den Reitern. Neben der durchgehenden Aufgabe, reitend Luftmaschen zu häkeln, warteten Stationen, an denen Kricket gespielt werden musste, Sack hüpfend das Pferd geführt wurde oder passend zum Standort des Isländer-Offenstalls Litla Lùkka die Ankunft der Isländer nachgestellt wurde mit Fahne, knisternder Überquerung einer Plane sowie dem Bau eines Bauklotzhauses vom Rücken der Tiere aus.
Ob der Parcours nun Geschicklichkeit und Vertrauen zum eigenen Pferd sowie den Teammitgliedern forderte oder aber das Allgemeinwissen und Reiterfragen auf dem Plan standen, die Vielfältigkeit der Reiterveranstaltung bot Spaß und Unterhaltung. Im kommenden Jahr zum 10-jährigen Bestehen der Reiter-Rallye, so versprach Heike Feldmann, werde man sich ordentlich ins Zeug legen, um etwas ganz besonderes auf die Beine zu stellen, also noch ausgefallenere Spiele kreieren, aber auch Preise für die Gewinner bereit halten. Allerdings konnte sich auch diesmal jeder Teilnehmer über eine kleine oder im Falle der vorderen Platzierungen eine große Überraschung freuen. Beim abschließenden abendlichen Grillen ließ man den Tag dann gemütlich ausklingen.