Heimspiel der TT-Damen

Suzanne Dieker vom TTK Großburgwedel ist nach überstandener Grippe wieder fit. (Foto: Horst Hillner)

Nach der Niederlage gegen Tostedt soll ein Sieg gegen Schwabhausen her

BURGWEDEL (r/bs). Am Sonntag, 04.11.2018, um 14.00 Uhr steht bereits das nächste Heimspiel an, gegen den TSV Schwabhausen.
Nach der Niederlage gegen den MTV Tostedt am letzten Wochenende wäre ein Sieg schön, aber gegen den Tabellenführer aus Süddeutschland wohl kaum möglich.
Vor toller Kulisse von rund 80 Zuschauern in der Grundschulsporthalle Großburgwedel verlor der TTK im Niedersachsenderby gegen den MTV Tostedt leider deutlich mit 0:6. Die Gäste waren aufgrund ihrer starken Neuzugänge favorisiert und letztendlich auch besser, obwohl die Spiele knapp waren und es mit ein bisschen Glück auch 3:3 anstelle von 0:6 hätte stehen können.
Die Niederlage bahnte sich schon nach einem erneuten 0:2 in den Doppeln an, die sich inzwischen zu einer Schwäche ausweiten. Eine 0:8-Bilanz spricht Bände. Polina Trifonova/Suzanne Dieker kratzten beim 4:11, 11:3, 7:11, 11:9, 12:14 gegen Irene Ivancan/Svenja Koch noch knapp am Sieg.
Nach einem 5:10 im fünften Satz bäumte sich das TTK-Duo noch einmal bis zum 10:10 auf, hatte bei 12:11 sogar Matchball, verlor dann aber die nächsten drei Punkte zum 12:14 Endstand.
Auch Aida Rahmo und Dijana Holková - die nach langer Verletzung ihr Saisondebüt gab - verpassten im Doppel beim 9:11, 8:11 und 12:14 gegen Yvonne Kaiser und die Ex-Burgwedelerin Lotta Rose den Sieg nur knapp.
Trifonova kam in ihrem Einzel mit dem Spielsystem der bundesligaerprobten Kaiser nicht klar, dafür zog sich Holoková gegen die international sehr versierte Abwehrspezialistin Ivancan beim 8:11, 9:11, 12:10, 11:6, 5:11 achtbar aus der Affäre. „Kaiser agierte häufig dicht am Tisch, nahm die Bälle frühzeitig. Polina spielt gern aus der Halbdistanz, was in diesem Fall aber schwierig war und nicht zum Erfolg führte“, sagte Teamcoach Michael Junker.
Im hinteren Paarkreuz überrollten Rahmo und Dieker ihre Konkurrentinnen im ersten Satz jeweils mit 11:3. Doch von diesen Attacken erholten sich Rose und Koch Zug um Zug und drehten das Spiel zu Gunsten von Tostedt.
„Alle haben sich voll reingehängt, so dass ich nicht unzufrieden bin. Suzanne und Aida laborierten im Laufe der Woche noch an fiebrigen Infekten. Beide wirkten etwas kraftlos, doch so muss sich wenigstens keine Spielerin einen Vorwurf machen“, erklärte Junker. „Mit 4:4 Punkten liegt das Team auf Tabellenplatz 6 derzeit noch absolut im Soll.“