Heimsieg soll TSG weiter auf Kurs halten

Ein Kraftpaket schraubt sich zum Sprungwurf hoch – Robertas Pauzuolis von der TSG setzt zum erfolgreichen Torwurf an. (Foto: Holger Staab)

Sonnabend trifft der Tabellenführer auf angeschlagenen MTV Post/Eintracht Celle

BURGWEDEL (hs). Die Turnerschaft (TS) Großburgwedel ist in der Oberliga Niedersachsen das Maß aller Dinge und nimmt geraden Kurs auf die Meisterschaft und den Aufstieg in die 3. Liga. In diesem Jahr stehen noch zwei Heimspiele auf dem Programm und Trainer Heidmar Felixson erwartet vier Pluspunkte von seinen Spielern. Am Samstag, 11. Dezember, ab 19.00 Uhr kommt mit MTV Post/Eintracht Celle eine Mannschaft in die Sporthalle des Schulzentrums „Auf der Ramhorst“, die in dieser Saison weit weg von der Form vergangener Jahre ist. Ein Sieg ist deshalb Pflicht.
Die Tabellenführung mit fünf Punkten Vorsprung weiter sichern oder sogar noch ausbauen. Das muss das Ziel der TSG in den beiden letzten Partien des Jahres gegen MTV Celle und TSV Burgdorf II sein. Beide Begegnungen werden in Burgwedel ausgetragen. Ein großer Vorteil für Robertas Pauzuolis und seine Mitspieler, denn in ihrer Heimhalle sind sie noch unbesiegt. Zudem wollen sie die Verfolger weiter auf Distanz halten und vor dem Spitzenspiel Mitte Januar bei HSG Northeim Zeichen setzen. Die Verfolger dürfen nicht auf Schwächen des Tabellenführers hoffen.
Gegen den MTV Celle ist kein leichtes Spiel zu erwarten. Auch wenn die Mannschaft nur noch im unteren Tabellendrittel spielt und im Umbruch ist, sollte Felixson seine Spieler vor Überheblichkeit warnen. Die Gäste brauchen jeden Punkt dringend, um im Kampf um den Klassenerhalt bestehen zu können. Sie werden sich also auch gegen den Favoriten nicht verstecken. Mirko Thieme und Co sollten deshalb von Beginn an aggressiv agieren und einen Vorsprung heraus werfen. Dann könnte Celle früh erkennen, das sie gegen die Ausnahmemannschaft der Liga machtlos sind.
Bis dahin ist es aber ein weiter Weg und nur durch engagierte Spielweise können die Celler mit einer Niederlage nach Hause geschickt werden. Die Defensive der TSG wird besonders auf die Rückraumspieler Marco Steffen und Steffen Müller achten müssen. Sie dürfen nicht zu leichten Treffern kommen, sondern sollten früh gestört werden. Darüber hinaus sind Nicolas Baris, Sascha Niebuhr und Henrik Weinmann gefährlich. Auch bei ihren Vorstößen ist Vorsicht geboten.
Insgesamt ist Celle aber nicht mehr so stark, wie in den vergangenen Jahren. Besonders in der Offensive ist die Torausbeute mit durchschnittlich unter 30 Treffern für die Oberliga schwach. Auch die Gästeabwehr wird die Angreifer der TS Großburgwedel kaum vor große Probleme stellen können. Bei einer guten Chancenverwertung und mit den eigenen Fans im Rücken ist alles andere als ein klarer Erfolg der TSG nicht zu erwarten.