Heimatstube lädt zum Hoffest und zum Tag der offenen Tür

Das Sommerfest der Heimatstube thematisiert immer ländliches Leben und Arbeiten in alter Zeit. Hier wird der Gebrauch eines Dreschflegels demonstriert. (Foto: Hans Hermann Schröder/Archiv)

Alte Handarbeitstechniken, Handwerk, Kaffeetafel und mehr

GROSSBURGWEDEL (r/hhs). Am Sonntag, den 30. Juni öffnet die Heimatstube der General-Wöhler-Stiftung wieder ihre Türen und Tore. In der Zeit von 11.00 bis 18.00 Uhr werden der Tag der offenen Tür und das Hoffest begangen. Zusätzlich feiert die Stiftung mit dieser Veranstaltung ihr 25-jähriges Bestehen.
Auch in diesem Jahr, so der Leiter der Heimatstube Jürgen Veth, wird es auf dem Hofbereich, im Garten und auf der großen Diele wieder viele attraktive Darbietungen geben. Die zentrale Überschrift für dieses Fest lautet in diesem Jahr „Handgemachtes“. Auf der großen Diele werden unter anderem Damen des Heimatbundes alte Handarbeitstechniken wie Spinnen, Stopfen, Klöppeln oder Häkeln vorführen.
Im Hofbereich präsentieren ein Imker und ein Schuster ihr vielerorts vom Aussterben bedrohtes Handwerk. Großes Interesse werden sicherlich die vielen Aussteller stoßen, die Jürgen Veth erstmals für einen Auftritt auf dem Deiken-Wöhler-Hof gewinnen konnte. Diese Aussteller bieten und präsentieren vieles aus den Bereichen Drechseln, Senf, „Ährensache“, Brandmalerei und einiges mehr. Zudem zeigt ein Sattlermeister sein Handwerk und auch handgearbeitete Puppen werden erstmals ausgestellt und angeboten.
Einen bemerkenswerten „Flohmarktbereich“ wird wieder Ingo Schneider aus Großburgwedel herrichten, der mit vielen antiken Exponaten aus dem alten Dorf Großburgwedel bestückt werden soll. Schließlich wird auch Norbert Schlumbohm aus Celle viele Dinge aus seiner großen Schatztruhe präsentieren. Im Gartenbereich will er zum Thema „Hausputz zu Omas Zeiten“ auch einiges zum Schmunzeln vorführen.
Zu den Höhepunkten des Tages zählen sicherlich die Auftritte der „Goschenhobler“ aus Wettmar und – auch eine Premiere in Großburgwedel - der „Peitschenknaller“ aus Wernigerode, die für die Zeit zwischen 13.00 bis 17.00 Uhr vorgesehen sind.
Der Leiter der Heimatstube weist zudem auf zwei neue, sehenswerte Details im Stallbereich hin: die von den Förderern und Freunden der Heimatstube erstellte „Moorabteilung“ von Michael Gorecki und der Eulenbrutkasten, den Friedel Veth hergestellt hat.
In der Hoffnung, auch in diesem Jahr den Wettergott auf ihrer Seite zu haben, wird die Heimatstube zu dieser Veranstaltung wieder ihren in diesem Jahr vergrößerten „Kaffeegarten“ öffnen und Kaffee und selbst gebackenen Kuchen anbieten. Der Eintritt zum Hoffest ist wie immer frei.