Großes Fest am kleinen See

Jürgen Schodder (v. l.), Malte Schubert, Umweltkoordinator der Stadt Burgwedel, Sonja Beuning und Axel Düker eröffneten den Würmsee Erlebnispfad am vergangenen Sonntag.

Erlebnispfad rund um den Würmsee wurde feierlich eröffnet – Hunderte Gäste genossen die naturnahe Atmosphäre

KLEINBURGWEDEL (bgp). Die Straße zum Würmsee war am vergangenen Sonntag voll mit etlichen Radfahrern, Wanderern und Fahrzeugen, die auf dem Weg zur Eröffnung des Erlebnispfades waren. Die Gäste erwartete ein Fest rund um den See, das vom Organisationsteam und zahlreichen Ehrenamtlichen liebevoll vorbereitet worden war. An den acht Stationen gab es viel zu sehen, Mitmachaktionen standen ebenso auf dem Programm wie Speisen, Getränke und musikalische Darbietungen des Kleinburgwedeler Bläser-Quintetts unter Leitung von Günter Dreblow.

Voller Spannung erwarteten die Besucher den großen Moment, als die Vertreter der Region Hannover, der Stadt Burgwedel und des Kleinburgwedeler Ortsrates am Eingang zum Rundweg das rote Band mit der Schere durchschnitten. Stadtbürgermeister Axel Düker lobte die Schönheit des Gebietes rund um den Würmsee: „Hier kann man die Seele baumeln lassen und die Stille genießen. Naherholung ist wichtiger Teil des Lebens.“
Sonja Beuning, Leiterin des Fachbereiches Planung und Raumordnung der Region, gab Einblick in die Historie des Projektes im Rahmen der Gartenregion Hannover, die in diesem Jahr das zehnjährige Bestehen feiert. Der Würmsee Erlebnispfad wurde mit einem Investitionsvolumen von rund 200.000 Euro realisiert, die Gartenregion hatte sich mit 80.000 Euro Förderung an dem Projekt beteiligt. „Mit dem Erlebnispfad wurde die landschaftsplanerische Aufwertung des Würmsee-Gebietes erreicht“, freute sich Beuning.

„Waren Sie schon einmal am Würmsee?“, fragte der Kleinburgwedeler Ortsbürgermeister Jürgen Schodder die Gäste und erntete viele „Ja-Rufe“ und vehementes Kopfnicken. Einige Besucher raunten sich zu: "Hier bin ich mal Treetboot gefahren" oder "Hier waren wir früher Baden und Schlittschuh laufen".
„Das ist ein unbeschreibliches Erlebnis“, fasste Schodder die breit gefächerten Eindrücke zusammen, die sich den Besuchern zu jeder Tageszeit bieten. Nach der „goldenen Zeit des Sees“ in den Nachkriegsjahren und der zunehmenden Verlandung in den Zweitausender Jahren habe sich im Ort Aufbruchstimmung breit gemacht, um den See zu retten. Nun seien auf dem Erlebnispfad „Zukunft und Sinnhaftigkeit“ in den Kunstwerken, die sich wie auf einer Perlenkette rund um den Würmsee reihten, naturnah zu erfahren, schwärmte Schodder.