Große Herausforderung für Chor und Orchester

Großer Auftritt: Der Oratorienchor Burgwedel präsentierte gemeinsam mit dem Heinrich Schütz Chor aus Hannover und der Helios Kammerphilharmonie zwei Spätwerke von Robert Schumann. (Foto: Hans Werner Rutz/Oratorienchor)

Gelungenes Schumann-Konzert in der Aula des Gymnasiums

GROSSBURGWEDEL (r/bs). In der Aula des Gymnasiums Großburgwedel präsentierte am Samstag der Oratorienchor Burgwedel zusammen mit dem Heinrich Schütz Chor aus Hannover und der Helios Kammerphilharmonie zwei Spätwerke von Robert Schumann, die Missa sacra opus 147 und das Requiem opus 148.
Für alle Beteiligten war dies sowohl musikalisch und in der heißen Schwüle des späten Nachmittags auch physisch eine große Herausforderung. In beiden Werken kommt dem Chor eine große Bedeutung zu, er steht im Mittelpunkt und ist die tragende Säule um die sich die Solisten und das Orchester ranken.
Die Solopartien wurden gesungen von Stephanie Henke (Sopran), Sandra Fechner (Alt), Florian Lohmann (Tenor), der für den verhinderten Rafael Rybandt einsprang und Torsten Gödde (Bass). Die Leitung des Konzertes hatten sich die beiden Chorleiter geteilt. Die Missa sacra dirigierte Martin Hurek vom Heinrich Schütz Chor und das Requiem Martin Helge Lüssenhop, der künstlerische Leiter des Oratorienchors Burgwedel.
Beide Dirigenten führten Chor und Orchester umsichtig aber auch fordernd durch das Konzert. Es galt die kühnen harmonischen und rhythmischen Raffinessen zu meistern und der Dynamik, die romantische Musik auszeichnet, genügend Raum zu geben. Dies kann als gelungen bezeichnet werden. Dabei genossen die Sängerinnen und Sänger die feinfühlige Unterstützung durch das Orchester, das neben den Streichern auch eine komplette Holzbläsergruppe, Trompeten, Hörner, Posaunen und Pauken umfasste. Die Solisten fügten sich harmonisch in das ganze Ensemble ein und setzten Höhepunkte des Konzertes.
Am Schluss des Konzertes gab es einen „warmen“ aber auch wohlverdienten Applaus durch die circa 150 Zuhörer.