Grillen draußen – feiern drinnen

Die hauseigene Jazzcombo sorgte für die musikalische Unterhaltung. (Foto: Renate Tiffe)

Etwa 100 Gäste beim Sommerfest der Seniorenbegegnungsstätte

GROSSBURGWEDEL (ti). Unter den Festen in der Senioren-Begegnungsstätte hat das Sommerfest einen festen Platz im Veranstaltungskalender. Wohl zum 18. Mal wurde es am vergangenen Wochenende nach Einschätzung von Margret Brill gefeiert. 150 Besucher sind sonst keine Seltenheit. Diesmal hatten sich etwa 100 Gäste eingefunden, um einen schönen Sommerabend gemeinsam zu erleben.
Ein wenig anders war es in diesem Jahr. Wegen des unbestimmten Wetters und der Kühle am Abend war der große Saal in der Begegnungsstätte sommerlich geschmückt worden. Der Termin war nicht der übliche kurz vor den Schulferien, weil zwei andere Ereignisse – der Wohnwinkel-Abschluss und die Verabschiedung von Mechthild Dangendorf – vorausgegangen waren. Und weil es der Tag des Schulbeginns war, konnten auch keine zusätzlichen Stühle herbeigeschafft werden, so dass die Anmeldungen begrenzt werden mussten.
Das alles tat der Stimmung keinen Abbruch. Gegrillt wurde draußen und gefeiert wurde drinnen, na und? Man traf sich, man aß miteinander und man klönte miteinander. Die hauseigene Jazzcombo – Akkordeon Werner Pilz, Horst Wagner Bass und Rudolf Herre Schlagzeug - tat ein Übriges, um das Beisammensein mit Evergreens, Unterhaltungs- und Filmmusik, zu untermalen.
Da die Laienspielgruppe „zur Zeit auf Ausflug ist“ (sprich in Auflösung begriffen) hatte Horst Voss, wie er sagte, sich  mit „ich und ich“ beraten und kurzerhand einen Sketsch angekündigt. Als Doktor Eisenbart nahm er – in Reimform - die derzeitige Pillenmedizin aufs Korn, witzig, spritzig und durchaus beim Publikum ankommend.
Es war das letzte Sommerfest bei dem Margret Brill die Regie geführt hatte. Zum Jahresende wird sie die Leitung der Senioren-Begegnungsstätte abgeben. Ein wenig Wehmut nach so langer Zeit? Ja, schon – aber 45 Berufsjahre seien genug, meinte sie. Sie freue sich auf den Ruhestand und die Familie befinde sich schon in den Startlöchern. Beim nächsten Fest werde es ein neues Team geben.
Ein Mitglied steht schon fest. Elke Coordes, die Nachfolgerin von Mechthild Dangendorf, war – trotz Sportverletzung – immer mittendrin beim Sommerfest. Sie fand es „bunt“ und freute sich, dass alle ihren Spaß hatten.